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Cranberry und Kuerbiskerne zur Praevention von Blasenentzuendung
Die guenstigen Effekte der Cranberry aufwaerts die Blasengesundheit wurden schon in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen belegt.
Inhaltsstoffe der Cranberry, die Typ-A-Proanthocyanidine (PAC), koennen effizient die meist zu Gunsten von eine Blasenentzuendung verantwortlichen Escherichia-coli-Bakterien blockieren.
Durch diesen speziellen Schutzmechanismus wird verhindert, dass sich die Keime in den Schleimhaeuten von Brandblase und Harnwegen festsetzen. Die Bakterien koennen stattdessen mit dem Natursekt ausgeschwemmt werden.
In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten, klinischen Cross-over-Studie wurde nun die Wirksamkeit eines Kombinationspraeparates mit Cranberry und Kuerbiskernen aufwaerts die Harnwege untersucht. Beurteilt wurde dabei die Hemmung der Bakterienadhaerenz an Urothelzellen.
Die Probanden erhielten via 3 Tage 3-mal taeglich 1 Kapsel des Pruefpraeparates (Verum oder Placebo).
Nach einer Auswaschphase von 11 Tagen bekamen die Teilnehmenden dies jeweils andere Pruefpraeparat. In die Auswertung gingen die Resultate von insgesamt 18 Probanden ein.
Die ex-vivo-Resultate zeigen kombinieren signifikanten Effekt der Cranberry- und Kuerbiskern-Kombination aufwaerts die Adhaerenz (Anhaftung) uropathogener Escherichia-coli-Bakterien an Urothelzellen. Verglichen mit Placebo wurde die Bakterienadhaerenz unter der Kombination um 33,4 Prozent vermindert.
Die Studie zeige, dass dies Cranberry-Kuerbiskern-Praeparat genuegend dosiert sei, um die Brandblase signifikant vor uropathogenen Keimen zu schuetzen, schreibt der Hersteller.
Quelle:
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/harnwegs-infektionen/article/811822/cranberry-kuerbiskern-blase.html?sh=16&h=886345408
Kommentar & Ergaenzung:
Unklar ist bei diesem Kombipraeparat, was die Kuerbiskerne zur Vorbeugung gegen Blasenentzuendung beitragen sollen. Bei den Kuerbissamen gibt es Hinweise aufwaerts kombinieren positiven Einfluss aufwaerts die Beschwerden einer gutartigen Prostatavergroesserung (benigne Prostatahyperplasie, BPH) bei Anwendung via viele Monate. Eine vorbeugende Wirkung von Kuerbissamen gegen Blasenentzuendung ist in der Phytotherapie-Fachliteratur kein Thema.
Fuer Cranberry bzw. Preiselbeeren ist eine Hemmung der Anheftung von pathogenen Bakterien an die Blasenschleimhaut dagegen mehrfach beschrieben worden.
Grundsaetzlich ist diese Studie natuerlich interessant, doch ist zu beachten, dass die Hemmung der Anheftung von Bakterien an die Blasenschleimhaut noch nicht gleichzusetzen ist mit einer vorbeugenden Wirkung gegen Blasenentzuendungen.
Eine vorbeugende Wirkung gegen Blasenentzuendung laesst sich nur mit einer klinischen Studie belegen ? also am Menschen, wenn tatsaechlich weniger Blasenentzuendungen auftreten.
Bei der Beurteilung von Studien ist immer zu beachten, ob dies festgestellte Ergebnis zu Gunsten von den Patienten gar relevant ist oder ob wir es dabei nur mit einem schoenen, aber nebensaechlichen Laborwert zu tun haben.
Martin Koradi, Dozent zu Gunsten von Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Winterthur / Kanton Zuerich / Schweiz
Phytotherapie-Ausbildung zu Gunsten von Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar zu Gunsten von an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kraeuterexkursionen in den Bergen / Heilkraeuterkurse
Weiterbildung zu Gunsten von Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:
Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch
Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch
Via Cranberry und Kuerbiskerne zur Praevention von Blasenentzuendung
Pflanzenstoffe in der Krebsforschung: Betulinsaeure
Betulinsaeure findet sich in zahlreichen Pflanzenarten, vor allem in der Rinde von Baeumen aus den Familien der Platanengewaechse, der Birkengewaechse und der Ebenholzgewaechse, bspw. mit etwa 2,5 Prozent in Rinde von Platanen (Platanus acerifolia) und zu einem geringen Prozentsatz in dem getrockneten Rindensaft von Birken (lat. Betula, deshalb der Name Betulinsaeure).
Die Zeitung ?Der Standard? berichtet via die Betulinsaeure-Forschung von Simone Fulda und ihrem Team am Frankfurter Institut zu Gunsten von experimentelle Tumorforschung. Zu ihren Forschungsinteressen gehoert es, nach Naturstoffen aus Pflanzen zu suchen, die in der Lage sind, Zelltodmechanismen zu beeinflussen.
Es geht dabei um den programmierten Zelltod – die sogenannte Apoptose. Jede gesunde Koerperzelle besitzt ein solches eigenes “Selbstmord-Programm”. Es wird aktiviert, sobald es zu fehlerhaften Ablaeufen in der Zelle kommt. “Zellen entarten erst, wenn dieses Programm nicht mehr funktioniert”, erlaeutert Fulda. Zwar ist dieser Mechanismus saemtlichen Krebserkrankungen gemeinsam, wohl er funktioniert tumorspezifisch und muss von dort auch separat in den verschiedenen Tumoren untersucht werden.
Einer der Naturstoffe mit Wirkung aufwaerts die Apoptose ist die Betulinsaeure. Sie findet sich in der Rinde von Platanen und Birken und koennte hauptsaechlich Kindern mit Hirntumoren Heilungschancen bringen.
Boesartige Erkrankungen im Gehirn und Rueckenmark bilden eine grosse Gruppe solider Tumore im Kindesalter, und die Projektion ist in zahlreichen Faellen nach wie vor schlecht ? hauptsaechlich darum, weil viele Tumore nicht operabel sind. Im Laboratorium hat die Betulinsaeure ihren toedlichen Effekt aufwaerts Tumorzellen bereits gezeigt. Nun sind klinische Studien mit der Substanz geplant. Die Wirksamkeit der Betulinsaeure unter Patienten mit Neuroblastomen und Glioblastomen soll geprueft werden. Was die Betulinsaeure zusaetzlich auszeichnet: Sie hat nur wenig Macht aufwaerts gesunde Zellen und koennte verglichen mit anderen zytostatischen Substanzen geringere Nebenwirkungen hervorrufen.
Quelle:
http://derstandard.at/1336435207120/Schwerpunkt-Krebs-Warum-auch-Kinder-an-Krebs-erkranken
Hier die Daten zur Verwendung der Betulinsaeure unter Wikipedia:
?Betulinsaeure wirkt im Laborversuch hemmend gegenueber Melanomzellen (durch Herbeifuehren des Zelltod-Programms), und HI-Viren (durch Hemmung der reversen Transkriptase). Sie bildet die Ausgangssubstanz zu Gunsten von weiterentwickelte AIDS-Medikamente wie Bevirimat (PA-457), welches zur Zeit klinisch getestet wird. Die Wirksamkeit von Betulinsaeure gegen Dermatophyten und Plasmodien deutet aufwaerts den urspruenglichen Sinn des Stoffes gegen Pilz- und Plasmodienbefall der Pflanze. Fuer die medizinische Anwendung gegen Sumpffieber sind die erforderliche Dosis bzw. deren Nebenwirkungen wohl zu hoch.?
Kommentar & Ergaenzung:
Es gibt eine sehr grosse Zahl von Naturstoffen, die zu Gunsten von die Lehre interessant sind und grosses Potenzial haben ? auch im Bereich der Tumorforschung. Betulinsaeure ist eine solche Substanz.
Festgehalten werden muss aber: Wenn zu Gunsten von eine Substanz erst positive Resultate aus Laborversuchen an isolierten Zellen oder Geweben vorliegen, ist eine zurueckhaltende, vorsichtige Interpretation angebracht. Vorschnelle Versprechungen sind zu vermeiden, weil noch voellig unklar ist, ob die Substanz im lebenden Organismus von Patienten ebenfalls eine positive Wirkung zeigt. Entscheidend sind die Resultate von klinischen Studien mit Patientinnen und Patienten.
Grundsaetzlich sind wohl natuerlich in der Tumorforschung Substanzen sehr interessant, die Krebszellen toeten koennen, gesunde Zellen wohl moeglichst schonen. Und eine solche Differenzierung toent der Artikel im ?Standard? zu Gunsten von die Betulinsaeure an.
Martin Koradi, Dozent zu Gunsten von Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Winterthur / Kanton Zuerich / Schweiz
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Ist Spargel eine Heilpflanze?
Die Zeitschrift zu Gunsten von Phytotherapie (Nr. 3 / 2006) hat dieser Frage kombinieren ausfuehrlichen Mitgliedsbeitrag gewidmet.
?Jeder meint, die entwaessernde Wirkung einer Spargelmahlzeit zu Kontakt haben und kann sich vorstellen, dass dies phytotherapeutisch anwendbar ist. So werben Hersteller von phytotherapeutischen Spargelextrakten mit den Indikationen zur Entwaesserung und zur Behandlung unter Nierenleiden. Aber besteht zu Gunsten von die Benutzung von Spargelextrakten in der rationalen Phytotherapie eine ausreichende Datenlage, z.B. sie heute gefordert wird? In naturheilkundlichen Empfehlungen zur medizinischen Benutzung von Spargel werden Formulierungen z.B. zur Durchspuelungstherapie oder zur Blutreinigung, zur Entgiftung, bei Entzuendungen der Nieren- und Harnwege benutzt, die nicht mehr dem heutigen Erkenntnisstand zur Pathophysiologie der Niere entsprechen. Zweifellos hatte der Spargel vor seiner Zeit qua Gaumenfreude in Mitteleuropa zunaechst eine Karriere qua Heilpflanze, und der Gesundheitsaspekt spielt selbst heute noch eine gewisse Rolle.?
Erstaunlich ist, dass es zu Gunsten von die harntreibende Wirkung der Spargel, die beim Spargelgenuss leichtgewichtig feststellbar ist, kaum wissenschaftliche Belege gibt:
?Die diuretische Wirkung von Spargel wird den meisten wohl qua sicher gelten. Kurz zu einer Spargelmahlzeit wird der Urin meist hell (durch fehlende Konzentration), nimmt unter vielen Menschen kombinieren charakteristischen Geruch an und wird in grosser Menge produziert. Doch wird wirklich mehr qua die mit der Spargelmahlzeit zugefuehrte Wassermenge ausgeschieden? Der Spargel besteht zu 95 % aus Wasser. Tatsaechlich ist die diuretische Wirkung des Spargels wissenschaftlich unzureichend belegt, und selbst zum Wirkprinzip gibt es keine gesicherten Erkenntnisse. In den wenigen publizierten experimentellen Untersuchungen konnte die diuretische Wirkung nicht nachgewiesen werden. Kurioserweise hat sich die Wissenschaft viel intensiver mit dem Spargelgeruch des Urins befasst, der ja offenbar nur ein Epiphaenomen ist……… Die zentrale Frage lautet, ob mit Spargel oder Spargelextrakten tatsaechlich eine Ausschwemmung von Oedemen (z.B. unter Herzinsuffizienz) moeglich ist. Zur Beantwortung dieser Frage sind Untersuchungen zur Fluessigkeits- und Elektrolytbilanz zu Spargelgenuss unerlaesslich. Diese liegen zu meiner Kenntnis nicht vor. Es erstaunt, dass der Nachweis eines diuretischen Potenzials von Spargel nicht entschlossener versucht wurde.?
Kritisch wird im Mitgliedsbeitrag der Zeitschrift zu Gunsten von Phytotherapie die Einfall kommentiert, dass Spargel zur Blutwaesche und Entschlackung beitragen soll:
?Dem Asparagin wird dennoch in der Literatur eine Faehigkeit zur Entfernung von koerperfremden Stoffen zugesprochen. Publizierte Daten hierzu fehlen. Das Konzept der Blutwaesche mit Spargel sollte von dort ebenfalls fallengelassen werden, so attraktiv eine Entschlackung aufwaerts der Basis von Delikatessen selbst erscheint.?
Zur Problematik von ?Blutreinigung? und ?Entschlackung? siehe auch:
Entschlackung – unnoetig und ungesund
Schlackenstoffe – ein Phantom macht Karriere
Entgiften und Entschlacken – hoechst fragwuerdige Versprechungen
Entschlackung – illusionaere Zuversicht aufwaerts Gewichtsreduktion
Interessant ist ein Hinweis aufwaerts Spargelersatz-Pflanzen:
?Da Spargel nicht ueberall gedeiht und der Erntezeitraum begrenzt ist – er endet traditionell am 24. Juni, dem Johannistag -, wurde vielfach zu Spargelersatz gesucht. Junge Sprosse von Schwarzwurzel, Bocksbart, Brombeeren, Lauch, Mangold, Gutem Heinrich sowie Hopfen wurden z.B. Spargel genossen.?
Was bleibt von der Spargel qua Heilpflanze?
Es ist erstaunlich, dass die Frage zu dem Entstehungsmechanismus des Spargelgeruchs im Urin offenbar intensiver untersucht wurde qua die moeglichen Heilwirkungen.
Die harntreibende Wirkung ist durch die Erfahrungen von ?Spargelessern? so gut bekannt, dass sie kaum zu bezweifeln ist. Ob dafuer Saponine, Asparaginsaeure oder der hohe Kalium-Gehalt verantwortlich sind, ist bisher ungeklaert.
Asparaginsaeure wird uebrigens in erheblichen Mengen eingesetzt zur Synthese des Suessstoffs Aspartam.
Gemuese-Spargel ist wohl in erster Linie eine Delikatesse. Ob Spargel via laengere Zeit ? also nicht muehelos nur einmal unter einer Mahlzeit – qua ?Entwaesserungsmittel? eingesetzt werden kann und in welchen Faellen dies sinnvoll sein koennte, ist bisher nicht geklaert.
Martin Koradi, Lehrender zu Gunsten von Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
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Pfeffer-Inhaltsstoff Piperin hemmt Bildung von Fettzellen
Wissenschaftler erkunden den schlank machenden Effekt von Pfeffer. Der Pfeffer-Inhaltsstoff Piperin gibt dem Pfeffer seine charakteristische Wuerze und unterdrueckt gleichzeitig die Neubildung von Fettzellen im Organismus. Diese Wirkung konnten nun koreanische Wissenschaftler durch Laboruntersuchungen zeigen. Piperin soll die Betriebsamkeit von Erbanlagen blockieren, die der Neubildung von Fettzellen dienen.
Wissenschaftler um Ui-Hyun Park von der Sejong University in Seoul fuehrten Untersuchungen an Kulturen von menschlichen Zellen durch, aus denen sich Fettzellen gedeihen koennen. Diese Vorlaeuferzellen regten die Forscher durch bestimmte Kulturbedingungen zur Gebildetsein von Fettzellen an und erfassten dabei die Gene, die unter diesem Vorgang aktiv waren. Das gleiche Experiment fuehrten die Forscher anschliessend noch einmal mit Zellkulturen durch, die aufwaerts einem Medium wuchsen, dies unterschiedliche Mengen von Piperin enthielt. Die Resultate beider Experimente wurden dann verglichen.
Dabei zeigte sich, dass die Fett-Vorlaeuferzellen unter der Einwirkung von Piperin weniger ausgewachsene Fettzellen bildeten qua ohne den Wirkstoff. Die Analysen zeigten zudem, dass die mit Piperin behandelten Zellen weniger Schmalz aus dem Kulturmedium aufgenommen hatten. Der Vergleich der Resultate der genetischen Untersuchungen deckte zudem auf, was hinter diesen Effekten steckte: Die Heilverfahren mit Piperin hatte die Betriebsamkeit zahlreicher verschiedener Gene blockiert, die im Zusammenhang mit der Neigung zu Fettzellen stehen.
Die Wissenschaftler hoffen nun, dass ihre Resultate zur Neigung von Arzneimitteln beitragen, die durch die Wirkung von Piperin Uebergewicht bekaempfen koennen oder sich guenstig aufwaerts Stoffwechselerkrankungen auswirken.
Quelle:
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/315456.html
PLoS ONE, doi:10.1021/jf204514a: http://pubs.acs.org/stoken/presspac/presspac/full/10.1021/jf204514a
Kommentar & Ergaenzung:
Piperin loest die eigentuemliche Geschmacksqualitaet ?brennend? aus. Sie kommt zustande durch Reizung von Thermorezeptoren und Schmerzrezeptoren, dies heisst, es gibt keine eigenen Geschmacksrezeptoren zu Gunsten von eine Geschmacksqualitaet ?brennender Geschmack?, vergleichbar mit den vier Geschmacksqualitaeten bitter, salzig, suess und sauer.
Wird Pfeffer qua Gewuerz verwendet, kommt es aufwaerts reflektorischem Weg von der Mundschleimhaut aus zu Magensaftsekretion.
Piperin wirkt insektizid. Stubenfliegen sollen gegenueber Piperin sogar empfindlicher sein qua gegenueber Pyrethrum (nach: Pharmakognosie, Phytopharmazie)
Ob und z.B. sich dies im Haushalt konkret nutzen laesst, ist mir gewiss nicht bekannt.
Die Ergebnisse der Universitaet Sejong bezueglich Hemmung der Gebildetsein von Fettzellen durch Piperin sind natuerlich interessant, doch stellt sich unter solchen Laborexperimenten stets die Frage, ob und z.B. weit sie aufwaerts die Anwendung im menschlichen Organismus uebertragbar sind. Vielleicht waeren zu Gunsten von diesen Effekt ja Pfefferdosen noetig, die weit jenseits der Menge liegen, die man realistischerweise in die Ernaehrung integrieren kann.
Aehnliche Fragezeichen gelten selbst zu Gunsten von Capsaicin aus Peperoni (als Fatburner vor allem via Web propagiert).
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Zur Wirkung von Korianderoel
Die Zeitschrift zu Gunsten von Phytotherapie (Nr. 1 / 2012) publizierte kombinieren Mitgliedsbeitrag zur Wirkung von Korianderoel. In der Zusammenfassung heisst es dort:
?Das aetherische Erdoel der Fruechte gilt als mildes und in der aeusseren Anwendung sehr gut vertraegliches Mittel gegen Darmkraempfe und es regt die Verdauung an. Zudem wirkt es Mikroben hemmend und hat sich in der unterstuetzenden aeusserlichen Heilverfahren von Impetigo, Candidose, Intertrigo, Neurodermitis und Juckreiz bewaehrt.?
Koriander (Coriandrum sativum L.) ist eine krautige Pflanze, die zur Familienbande der Doldenbluetler (Apiaceae) gehoert. Obwohl andere Doldenbluetler z.B. Kuemmel, Anis und Fenchel in der Phytotherapie eine wichtige Rolle spielen, wird Koriander trotz seiner jahrtausendelangen Verwendung durch den Menschen nur wenig medizinisch genutzt.
Der Koriander ist eine typische Kulturpflanze und stammt wohl aus den Gebirgen des oestlichen Mittelmeergebietes. Wildvorkommen haben kaum Bedeutung.
Korianderoel wird durch Wasserdampfdestillation aus den getrockneten, reifen Korianderfruechten gewonnen. Die farblose solange bis blassgelbe Fluessigkeit besitzt kombinieren blumigwuerzigen Geruch und besteht zu 60-75% aus Linalool, zu jeweils 3-6% aus Geraniol, Borneol, Kampher, Limonen und ?-Pinen sowie zu jemals 1% aus Camphen, Cineol, Geranylacetat, ?-Pinen und ?-Terpinen.
Gut untersucht ist die antimikrobielle Wirkung von Korianderoel. Die Zeitschrift zu Gunsten von Phytotherapie (1 / 2012) schreibt dazu:
?Korianderoel wirkt gegen Pseudomonas aeruginosa, Bacillus subtilis, Salmonella typhosa, Campylobacter jejuni, Mycobacterium avium, ?-haemolysierende Streptokokken und Staphylococcus aureus, inklusive methicillinresistenter Staemme (MRSA). Korianderoel wirkt dennoch antimykotisch gegen Aspergillus aegypticus, Penicillium cyclopium, Penicillium interdigitatum, Trichoderma viride, Epidermophyton interdigitale und Microsporum canis. Ausfuehrlich untersucht wurde die Wirkung von Korianderoel gegen Candida albicans: Es hemmte die Biofilm-Bildung durch den fakultativ pathogenen Hefepilz genauso wirksam z.B. Nystatin und Fluconazol.?
Gegenueber dem Mikroben hemmend ebenfalls sehr wirksamen Thymianoel habe Korianderoel den Vorteil, dass es nicht so streng riecht.
Korianderoel sei ein mildes und in der aeusseren Anwendung sehr gut vertraegliches aetherisches Oel. In einer Konzentration von 1-5% in fettem Pflanzenoel geloest entkrampfe es der Form halber aufgetragen die glatte Muskulatur, loese Darmkraempfe und rege die Verdauung an. Aufgrund seiner stark blaehungstreibenden und beruhigenden Eigenschaften sei das Erdoel bestens opportun zu Gunsten von Bauchmassagen, auch unter kleinen Kindern oder alten Menschen.
Korianderoel verdient meines Erachtens vermehrte Beachtung.
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