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Umfrage Hab Stecklinge in Mengen Hilfe !!
Hallo bin neu hier im Forum .
Mein prob . Hab Mutterpflanzen .
Die ohne ende wachsen hab schon haufenweise
gezogen . hab nur jetzt kein platz mehr dazu .
Sorte Big
— koscher weiblich–
wollt mal fragen ob irgendjemmand weis ob ich die uebers internet verkaufen darf ,komme aus hessen ..
Weil ich glaube in oesterreich ist es erlaubt.
Und ich mein die kleinen koennen doch noch gar nil .
kann sein dies ich dies hier im falschen bereich gepostet habe .
falls ich sie verkaufen kann was nimmt man den zu Gunsten von kombinieren
.
Wuerde mich via entgegen setzen erfreut sein .
mfg
Via Umfrage Hab Stecklinge in Mengen Hilfe !!
Heilpflanzen bei Diabetes
An einem wissenschaftlichen Seminar zum Themenbereich Phytotherapie im Hamburg resuemierte Professor Dr. Matthias Melzig von der Freien Universitaet Bundeshauptstadt den Stand des Wissens zum Wirksamkeit von Heilpflanzen in der Diabetes-Therapie.
Dabei kam selbst Guar zur Sprache. Die Wirksamkeit und Sicherheit eines Guar-Praeparates seien durch klinische Studien belegt.
Guar wird aus den Samen der Guarbohne (auch Bueschelbohne, Cyamopsis tetragonolobus) gewonnen, eine Pflanzenart aus der Familie der Fabaceen.
Als wirksame Inhaltsstoffe gelten Polysaccharide, welche die Transitzeit der Nahrung verlaengern. Sie sollen dies zuckerspaltende Enzym ?-Amylase hemmen und damit die Blutzuckerspitzen zu den Mahlzeiten vermindern.
Die Einnahme von Guar wirkt sich wohl selbst positiv aufwaerts dies Gesamtcholesterol und den LDL-Spiegel aus. Allerdings kann Guar selbst den Insulineffekt verstaerken. Wie unter alle anderen pflanzlichen Antidiabetika aus der Selbstmedikation ist es wichtig, dass der Patient den Doktor ueber die Einnahme informiert. Darueber hinaus sollte der diabeteskranke Mensch seinen Blutzuckerspiegel regelmaessig messen.
Widerspruechliche Ergebnisse gebe es zur Gartenbohne (Phaseolus vulgaris, ebenfalls eine Fabaceae) in Bezug aufwaerts die Samenschalen. Die Bohnensamen koennen sich wohl guenstig aufwaerts den postprandialen Blutzucker auswirken. Fuer eine ausdrueckliche Empfehlung fehlen wohl gemaess Melzig noch Daten. Aehnliches gelte zu Gunsten von frische Heidelbeeren (Vaccinium myrtillus, Ericaceae). Vermutlich muessen grosse Mengen Beeren oder Bohnen gegessen werden, um deutlich spuerbare Effekte zu erzielen.
Positiv beurteilte Melzig die Bockshornkleesamen (Trigonella foenum-graecum, Fabaceae). In China und Indien wird Bockshornklee seitdem Jahrtausenden unter Stoffwechselerkrankungen angewendet, selbst unter Diabetes. Er reduziert den Nuechternblutzucker und den postprandialen Blutzucker. Allerdings sind dafuer 25 Gramm Bockshornkleesamen pro Tag noetig, was speziell zu Beginn der Behandlung zu Durchfall und Flatulenz fuehren kann. Genau z.B. unter Guar sollte selbst unter Bockshornkleesamen ein zeitlicher Abstand von mindestens 30 Minuten zur vorherigen Medikamenteneinnahme eingehalten werden, damit diese anderen Arzneimittel gut resorbiert werden koennen.
Von anderen Heilpflanzen riet Melzig vorerst ab wegen fehlender Wirksamkeitsnachweise oder mangelnder Sicherheitsdaten.
So enthalte bspw. der Samen der Geissraute (Galega officinalis, Fabaceae) grosse Mengen Guanidin-Derivate, danach Metformin-aehnliche Substanzen. Allerdings seien die Extrakte schwer standardisierbar.
Unter der Bittergurke (Momordica charantia, Cucurbitaceae) koenne es sogar zu hypoglykaemischem Koma und Lebertoxizitaet kommen.
Siehe auch:
Bittermelone / Bittergurke (Momordica charantia) gegen Diabetes?
Ein anderes Kuerbisgewaechs, die Scharlachranke (Coccinia grandis) aus der indischen Heilkunde, zeigte in klinischen Studien maessiger Evidenz eine betraechtliche blutzuckersenkende Wirkung. Melzig riet trotzdem von der Scharlachranke ab, dort nicht genuegend toxikologische Datenmaterial vorlaegen.
Wegen des vermutlich hohen Alkaloid-Gehalts sollte man selbst besser aufwaerts die Anwendung des sogenannten Zuckerzerstoerers bzw. der Wunderfrucht Gymnema sylvestre (Apocynaceae) aus der Aryuveda-Medizin verzichten.
Zwar nicht bedenklich, jedoch bislang ohne ueberzeugenden Wirksamkeitsnachweis unter Diabetes mellitus mellitus mellitus mellitus sind gemaess Melzig folgende Phytopharmaka einzustufen:
Ginseng (Panax Ginseng, Araliaceae)
Knoblauch (Allium sativum, Alliaceae)
Aloe vera (Aloe barbadensis, Alooideae)
Suesskartoffeln (Ipomoea batatas, Convolvulaceae)
Wachs-Jambuse oder Rosenapfel (Syzygium cumini, Myrtaceae)
Mariendistel (Silybum marianum, Asteraceae)
Russischer Estragon (Artemisia dracunculus, Asteraceae)
Nopal (Opuntia streptacantha, Cactaceae)
Wer die Diskussion der vergangenen Jahre verfolgt habe wisse zudem, dass Zimt (Cinnamomum verum, Lauraceae) laut neueren Studien nicht besser qua Placebo wirke. Noch fehle zu Gunsten von die meisten Phytopharmaka die klinische Evidenz, um sie Diabetikern adjuvant empfehlen zu koennen, zum Exempel den Russischen Estragon.
Quelle:
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=41169
Kommentar & Ergaenzung:
Die Diabetes-Therapie ist keine Staerke der Phytotherapie. Die Aussagen von Prof. Melzig stimmen sehr mit der Phytotherapie-Fachliteratur ueberein. Sinn zeugen koennen gewisse Polysaccharide vor allem aus Guar und Bockshornkleesamen, weil sie Blutzuckerspitzen abfangen. Darueber hinaus nach sich ziehen wir nicht viel Ueberzeugendes aus der Pflanzenwelt zur Verfuegung.
Von den Heidelbeeren wurden frueher gegen Diabetes mellitus mellitus mellitus die Blaetter verwendet, nicht die Beeren, z.B. der Term ?frische Heidelbeeren? suggeriert. Heidelbeerblaetter sind wohl klarerweise ungeeignet zur Diabetestherapie.
Und unter Ginseng, Knoblauch, Aloe vera oder Mariendistel waere ich gar nicht aufwaerts die Idee gekommen, sie gegen Diabetes mellitus mellitus mellitus zu empfehlen, Diese Heilpflanzen nach sich ziehen gesamt andere Anwendungsbereiche, zu Gunsten von welche ihre Wirksamkeit dokumentiert ist.
Zimt gegen Diabetes mellitus mellitus mellitus war vor verstaendigen auf Jahren die grosse Entdeckung in diesem Gebiet der Pflanzenheilkunde. Laboruntersuchungen an isolierten Geweben oder Zellen lassen eine guenstige Wirkung plausibel erscheinen. Leider konnten die positiven Resultate einer ersten klinischen Patientenstudie aus Pakistan bisher nicht bestaetigt werden, was die Wirksamkeit in Frage stellt.
Ernuechternd?
Moeglicherweise schon.
Aber es scheint mir wichtig, nicht nur von tollen Erfolgen und grossartigen Heilungschancen zu berichten, sondern selbst von Misserfolgen und Grenzen der Phytotherapie.
Meines Erachtens kann man diesen Punkt qua Qualitaetskriterium nehmen um Fachleute, Heilmethoden, Gesundheitszeitschriften etc. zu beurteilen:
Ist immer nur von Heilerfolgen die Rede und nie von Grenzen oder Misserfolgen, dann ist dies ein Index zu Gunsten von sehr selektive Wahrnehmung oder selektive Berichterstattung. Alle Heilmethoden und Heilmittel nach sich ziehen Grenzen und Misserfolge. Waere dies nicht so, gaebe es keine Krankheiten mehr.
Wenn nur von Heilerfolgen oder gar von sicheren Heilerfolgen berichtet wird, dann nach sich ziehen wir es wahrscheinlich mit einer Form von Missionarismus zu tun. Und diesem Phaenomen begegnet man leider nicht selten im Gebiet Komplementaermedizin / Alternativmedizin: Alles was die eigene Glaube zu stuetzen scheint, wird sofort kundgetan, waehrend Fakten, welche die eigene Glaube in Frage stellen koennten, ignoriert oder sofort und ungeprueft vom Tisch gefegt werden (zum Exempel indem jede Kritik qua Verschwoerung der boesen Pharmaindustrie diffamiert wird).
Das Leben besteht wohl selten nur aus Schwarz und Weiss, selbst nicht, wenn es um Gesundheit, Krankheit und Heilung geht.
Serioes waere es meines Erachtens beispielsweise, wenn in Gesundheitszeitschriften neben Erfolgsmeldungen und Heilungsversprechungen ebenso viel selbst von Grenzen und Misserfolgen berichtet wuerde. Aber wer will so irgendetwas schon lesen? Die Plural der Leserinnen und Buecherwurm will offenbar ausschliesslich wissen, was nuetzt. Grenzen und Misserfolge ?Kritik danach ? interessieren viel weniger. Wer so denkt nimmt gewiss in Kauf, einseitig informiert zu sein.
Grenzen und Misserfolge von Heilmitteln und Heilmethoden aufzuzeigen, ist zudem zu Gunsten von die meisten Gesundheitszeitschriften nicht lukrativ, weil damit ein ?negatives Werbeumfeld? zu Gunsten von Inserenten geschaffen wird. Die meisten Gesundheitszeitschriften sind aber vollwertig gebunden von den Inserenten ? z.B. sollen sie dort differenziert ? danach selbst kritisch ? berichten koennen.
Siehe auch:
Pflanzenheilkunde & Komplementaermedizin – Vom Zahl des Zweifels
Mehr Kontroverse in Komplementaermedizin / Naturheilkunde / Pflanzenheilkunde
Pflanzenheilkunde: Kritische Reflexion statt Missionarismus
Naturheilkunde: Kritische Fragen unerwuenscht?
Naturheilkunde braucht kritische Auseinandersetzung
Martin Koradi, Lehrender zu Gunsten von Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Winterthur / Kanton Zuerich / Schweiz
Phytotherapie-Ausbildung zu Gunsten von Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar zu Gunsten von an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kraeuterexkursionen in den Bergen / Heilkraeuterkurse
Weiterbildung zu Gunsten von Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital
Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch
Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch
Gewuerznelke lindert Schmerzen
Die Gewuerznelke hat in der Pflanzenheilkunde einen hohen Stellenwert – zum Exempel unter Zahnschmerzen oder Herpes (Fieberblaeschen)
Medizinisch bestaetigt ist eine schmerzlindernde Wirkung der Gewuerznelke. Medizinisch werden die ganzen Nelken, dies Nelkenoel und isolierte Inhaltsstoffe verwendet, erklaert Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin der Universitaet Wuerzburg. Die Zubereitungen helfen unter Entzuendungen der Schleimhaut im Mund und Rachenraum.
Schon seit Jahrhunderten werden dem Wissenschaftler zufolge Gewuerznelken gegen Zahnschmerzen, in der modernen Zahnheilkunde selbst zur Wurzelkanalfuellung angewendet. Beobachtet worden seien selbst antivirale Effekte, speziell gegen Herpesviren. Die Volksheilkunde nutze die Gewuerznelke selbst qua Mittel unter Verdauungsproblemen wie Blaehungen, unter Insektenstichen und Hautentzuendungen sowie unter Akne.
Fuer ebendiese Wirkungen sei vor allem der sehr hohe Groessenverhaeltnis an aetherischem Erdoel verantwortlich, der unter 14 solange bis 26 v. H. liege, erlaeutert Mayer. Unter den weiteren Inhaltsstoffen seien die Gerbstoffe mit 12 v. H. Groessenverhaeltnis sowie kleine Mengen an Flavonoiden und Phytosterolen zu erwaehnen. Wegen der schmerzlindernden Wirkung werde Nelkenoel in Gurgelloesungen gegen Halsschmerzen meist zusammen mit anderen Pflanzenstoffen angeboten.
Die Gewuerznelke (Syzygium aromaticum) stammt unspruenglich von den Molukken und den suedlichen Philippinen. Mittlerweile wird der Baum jedoch selbst in Madagaskar, Indonesien, Malaysia, Sansibar, Sri Lanka und Suedamerika kultiviert.
Quelle:
http://www.stern.de/gesundheit/gewuerznelke-wirkt-schmerzlindernd-1790289.html
Kommentar & Ergaenzung:
Gewuerznelkenoel ist eines der wenigen aetherischen Oele, die schwerer sind qua Wasser.
Gewuerznelkenoel enthaelt qua wichtigsten Inhaltsstoff zu 70 ? 95 % Eugenol, eine ganz und gar interessante Substanz.
Zum Vorkommen von Eugenol:
?Eugenol kommt natuerlich in Gewuerznelkenoel (70?95 %), in Piment- und Pimentblaetteroel (60?90 %), in Bayoel (50?60 %) und Zimtoelen (Zimtrindenoel: 5?10 %, Zimtblattoel via 90 %) vor. Ausserdem findet es sich in Lorbeer, Basilikum, Banane, Kirsche und Muskat.?
(Quelle: Wikipedia)
Zur Verwendung von Gewuerznelkenoel:
?Eugenol wird in grossen Mengen in der Parfumindustrie zu Gunsten von wuerzige Noten verwendet, insbesondere zu Gunsten von Nelkentypen und orientalische Geruchsrichtungen. Eugenol ist neben der unter der Papierherstellung anfallenden Ligninsulfonat ein Hauptausgangsstoff (Edukt) zu Gunsten von die Herstellung von synthetischem Vanillin.
In der Zahnheilkunde dient Eugenol qua schmerzstillendes (nur oberflaechlich), antibakterielles und entzuendungshemmendes Mittel. Es wird unter dem Handelsnamen Ledermix Zement m Eugenol Loesung zur Prophylaxe von Pulpitis, zur Heilverfahren der akuten Pulpitis oder der akuten Parodontitis verwendet. Auch in provisorischen Zementen und Fuellmaterialien (Zinkoxid-Eugenol-Zement) zusammen mit Eugenolether, Eugenolbenzoat, Eugenolcinnamat, Eugenolacetat kommt Eugenol zur Anwendung.?
(Quelle: Wikipedia)
Zur biologischen Gewicht und Aktivitaet:
Eine phytochemische Datensammlung listet 68 Bereiche der biologischen Aktivitaet von Eugenol. Im zoologischen/mikrobiologischen Gebiet wirkt es antiseptisch (u. a. gegen Salmonellen und Staphylokokken); antifungal (gegen Candida); gegen Nematoden und Trichomonaden; akarizid (d. h. gegen Milben und Zecken), insektizid und insektifugal, selbst larvizid; apifugal (Bienen vertreibend); sowie gegen Termiten. Einige Insektenarten werden von Eugenol angezogen (Euglossa, Maladera).
Beim Menschen wirkt es schmerzstillend und entzuendungshemmend. Im Labor hemmt es den Tumornekrosefaktor sowie die Enzyme Thromboxan, COX-1, COX-2 und Cytochrom P450. Es wurden viele weitere Einzelwirkungen festgestellt. Klinische Studien darueber sind unbekannt. Beim Umwandlung des Eugenols entstehen hauptsaechlich Phase-II-Konjugate mit Glucuronsaeure, Sulfat und Glutathion. Bei der radikalischen Umwandlung kann dies schaedliche Chinonmethid entstehen.?
(Quelle: Wikipedia)
Zur Toxizitaet von Gewuerznelkenoel:
? Eugenol wirkt zytotoxisch[10] und gentoxisch; die gentoxischen Effekte sind abhaengig von Anschaltung durch dies Enzym P450. Es ist sowohl ein Antioxidans qua selbst ein Prooxidans; aufwaerts Letzterem beruht wahrscheinlich seine (schleim)hautreizende, allergiefoerdernde Wirkung.?
(Quelle: Wikipedia)
Zusammenfassend hat Nelkenoel ganz und gar gute schmerzstillende und antimikrobielle Wirkung gegen Bakterien, Pilze und Viren. Ausserdem zeigt es entzuendungswidrige Wirkung durch Prostaglandinhemmung.
Gleichzeitig kann Nelkenoel wohl selbst zu Hautreizungen kontrollieren und Kontaktallergien ausloesen. Das setzt Sorgfalt vorn unter der Anwendung.
Siehe auch:
Gewuerznelken sind effiziente natuerliche Antioxidantien
Martin Koradi, Dozent zu Gunsten von Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Winterthur / Kanton Zuerich / Schweiz
Phytotherapie-Ausbildung zu Gunsten von Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar zu Gunsten von an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
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Cannabis Global – Prohibition Weltweit
Seit dem 13. Dezember 1964 ist der Anbau. der Handel und der Konsum natürlicher Cannabisprodukte im Zuge der von der UNO ausgearbeiteten “Single Convention On Narcotic Drugs” weltweit drastisch eingeschränkt worden. Die meisten (bisher 180) Länder der Erde haben dieses Abkommen ratifiziert und sich damit der vorgegebenen Meinung der USA und damit der Prohibitionspolitik eines Harry J. Anslingers gebeugt – bis heute…
Das im Hanf enthaltene THC ist nach Alkohol und Tabak der am dritthäufigste konsumierte psychoaktive Stoff in Europa und weltweit das mit Abstand meistverbreitete illegale Rauschmittel. Die Erforschung von Cannabis macht zwar große Fortschritte, aber die Ergebnisse gelangen – wenn überhaupt — nur in aufbereiteter Form an die Öffentlichkeit. Die Diskussion pro und contra Cannabis hat heutzutage eher politischen als wissenschaftlichen Charakter — schließlich stimmen Wissenschaftler darin überein, dass Cannabis eine verhältnismäßig harmlose Droge mit hohem medizinischen Potenzial ist. Es sind also die Politiker, die Cannabis auch heute noch verdammen und nach wie vor seine internationale Ächtung durchsetzen, ohne ernsthaft darüber nachzudenken, welche Vorteile eine Legalisierung hat.
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Zitrusfruechte gegen Schlaganfall
Der Verbrauch von Zitrusfruechten kann unter der Praevention von Schlaganfaellen mitwirken. Das nach sich ziehen Wissenschaftler der Norwich Medical School an der University of East Anglia in Norwich, Grossbritannien, entdeckt. Die in den Zitrusfruechten vorkommenden Flavonoide reduzieren demnach dies Schlaganfallrisiko um bis zu 19 Prozent.
Die britischen Wissenschaftler nach sich ziehen den Zusammenhang zwischen der Einnahme von hohen Mengen an Flavonoiden und dem Schlaganfallrisiko genauer untersucht. Die Studie stuetzte sich aufwaerts Datenmaterial der sogenannten Nurse?s Health Study, in der fast 70.000 Frauen via 14 Jahre lang beobachtet wurden. Die teilnehmenden Frauen wurden regelmaessig zu ihrem Obst- und Gemueseverzehr befragt. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass Frauen, die eine grosse Menge Zitrusfruechte z.B. etwa Orangen oder Grapefruits konsumierten, ein um 19 v. H. tieferes Risiko hatten, kombinieren Schlaganfall zu erleiden.
Flavonoide sind Pflanzenstoffe, die nicht nur in Zitrusfruechten enthalten sind, sondern selbst in anderen Fruechten, in Gemuese, dunkler Schokolade und Rotwein vorkommen. Fruehere Studien hatten schon gezeigt, dass ein hoher Verzehr von Obst und Gemuese sowie von Vitamin Celsius mit einem reduzierten Schlaganfallrisiko verbunden ist. Fuer diesen Effekt werden hauptsaechlich die Flavonoide verantwortlich gemacht, dort sie die Blutgefaesse schuetzen und eine Wirkung gegen Entzuendungen entfalten.
Die britischen Wissenschaftler nach sich ziehen nun die einzelnen Flavonoide genauer unter die Lupe genommen. Die Gesamtmenge der konsumierten Flavonoide verminderte dabei dies Schlaganfallrisiko nicht wesentlich. Allerdings reduzierte ein hoher Verbrauch von Flavanonen, einer Untergruppe der Flavonoide, dies Schlaganfallrisiko unter den Frauen um 19 Prozent. In dieser Studie stammten die Flavanone vor allem aus Orangen und Orangensaft (82 Prozent) oder Grapefruits und Grapefruitsaft (14 Prozent). Die Wissenschaftler empfehlen dennoch, dass Verbraucher tendenziell ihren Fruechtekonsum steigern sollten, qua dass sie zu Fruchtsaeften greifen, dort ebendiese oft selbst Zucker in uebermaessig grossen Mengen enthalten. Generell seien jedoch noch weitere Studien noetig, um den Zusammenhang zwischen Fruechtekonsum und vermindertem Schlaganfallrisiko zu bestaetigen.
Quellen:
http://www.aponet.de/aktuelles/forschung/2012-02-orangen-gegen-schlaganfall.html
?Dietary Flavonoids and Risk of Stroke in Women?, Aedn Cassidy et al.; Stroke, DOI: 10.1161/STROKEAHA.111.637835
Kommentar & Ergaenzung:
Flavonoide sind eine wichtige und interessante Wirkstoffgruppe in Heilpflanzen. Sie nach sich ziehen grosse Bedeutung in der Ernaehrungsweise und in der Phytotherapie. Es handelt sich um sekundaere Pflanzeninhaltsstoffe, zu denen ein grosser Teil der Bluetenfarbstoffe gehoert.
Zum Stellenwert der Flavonoide in der Ernaehrungsweise schreibt Wikipedia:
? Der Kauz nimmt Flavonoide mit der Nahrung in groesseren Mengen auf. Rund zwei Drittel der rund ein Gramm umfassenden phenolischen Substanzen, die der Kauz zu sich nimmt, sind Flavonoide. ?Es wird angenommen, dies sie dank ihrer antioxidativen Wirkung, die in vitro z. T. staerker ist qua diejenige von bekannten Antioxidanzien z.B. Vitamin E, kombinieren signifikanten Macht aufwaerts die Gesundheit des Menschen haben.?
Epidemiologische Studien zeigten ein geringeres Risiko zu Gunsten von verschiedene Krankheiten unter hoeherer Flavonoidaufnahme, darunter etwa Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Flavonoide wirken aufwaerts den Arachidonsaeure-Stoffwechsel und damit aufwaerts die Blutgerinnung. Fuer Krebs zeigten die epidemiologischen Studien keinen Zusammenhang, mit Ausnahme von Lungenkrebs, dessen Risiko vor allem durch Flavonoidaufnahme via Aepfel verringert wird.
Fuer manche Verbindungen wurde in in vitro-Tests eine mutagene oder genotoxische Wirkung gezeigt. Es gibt aber keine Hinweise aufwaerts eine Toxizitaet beim Menschen, Tierversuche zeigten keine kanzerogene Wirkung von Flavonoiden. Bestimmte Flavonoide kontrollieren zu einer starken Hemmung der Cytochrom P450-abhaengigen Monooxygenasen (Phase-I-Enzyme), andere wiederum zu einer Aktivierung. Es kann selbst eine dosisabhaengige Anschaltung von Phase-II-Enzymen kommen. All dies kann zu Wechselwirkungen mit Arzneistoffen fuehren, etwa unter Grapefruit.?
In Fruechten z.B. bspw. im Apfel sind die Flavonoide vor allem in den Schalen konzentriert.
Zu den Wechselwirkungen von Grapefruitsaft mit Medikamenten siehe:
Grapefruitsaft und andere Fruchtsaefte koennen Medikamenten-Wirkungen beeinflussen
Zur medizinischen Wirkung der Flavonoide:
?Etliche flavonoidhaltige Arzneidrogen werden therapeutisch genutzt, daneben selbst manche Reinstoffe. Sie werden qua Venenmittel eingesetzt aufgrund ihrer gefaessschuetzenden, oedemprotektiven Wirkung, qua Herz-Kreislaufmittel wegen ihrer positiv inotropen, antihypertensiven Wirkung, qua Diuretika, qua Spasmolytika unter Magen-Darm-Beschwerden sowie qua Lebertherapeutika. Ihre Wirkung wird hauptsaechlich aufwaerts ihre antioxidativen Eigenschaften sowie die Hemmung von Enzymen zurueckgefuehrt.
Epidemiologische, z.B. selbst die meisten in vivo-Studien deuten an, dass Flavonoide kombinieren positiven Macht aufwaerts verschiedene Herz-Kreislauferkrankungen haben. Traditionell wurden ebendiese Effekte nur ihren antioxidativen Aktivitaeten zugeschrieben. Jedoch gibt es neben der unmittelbaren gegenseitige Verbindung Reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) eine Vielzahl anderer Effekte, die in pharmakologisch erreichbaren Konzentrationen selbst zu Gunsten von den positiven kardiovaskulaeren Macht der Flavonoide z.B. z.B. Taxifolin verantwortlich sein kann. Dazu in Besitz sein von insbesondere die Hemmung der ROS-bildenden Enzyme, Hemmung der Thrombozytenfunktion, Hemmung der Leukozyten-Aktivierung und gefaesserweiternde Eigenschaften.
Unter den zahlreichen Wirkungen von Flavonoiden, die in in vitro- und in vivo-Versuchen nachgewiesen wurden, sind die wichtigsten:
antiallergische und antiphlogistische Wirkung
antivirale und antimikrobielle Wirkung
antioxidative Wirkung
antiproliferative und antikanzerogene Wirkung
Flavonoide wirken via mehrere Wirkungsmechanismen. Im Vordergrund stillstehen dabei die Interaktion mit DNA und Enzymen, die Anschaltung von Zellen, ihre Eigenschaft qua Radikalfaenger, sowie die Suggestion von verschiedenen Signaltransduktionswegen in den Zellen (NF-?B, MAPK). Flavonoide hemmen via dreissig Enzyme im menschlichen Koerper. Sie aktivieren verschiedenste Zelltypen des Immunsystems. Die beiden letzten Eigenschaften sind etwa zu Gunsten von die entzuendungshemmende Wirkung von Flavonoiden verantwortlich.
Folgende Flavonoide werden qua Reinstoffe qua Venenmittel genutzt:
Citrusbioflavonoide, Hesperidin
Diosmin
Rutin und Hydroxymethylrutinoside
Unter den Arzneidrogen ueberwiegen solche, die Flavonolglykoside und Glykosylflavone enthalten. Wichtige Arzneidrogen, die groessere Mengen an Flavonoiden enthalten, sind:
Arnikablueten (Arnika)
Birkenblaetter (Haenge-Birke, Moor-Birke)
Buchweizenkraut (Fagopyrum esculentum)
Ginkgoblaetter (Ginkgo)
Goldrutenkraut (aus Solidago virgaurea, Solidago gigantea und Solidago canadensis)
Holunderblueten (Schwarzer Holunder)
Hopfenzapfen (Echter Hopfen)
Kamillenblueten (Kamille)
Katzenpfoetchenblueten (Gewoehnliches Katzenpfoetchen)
Laerchenextrakt (Taxifolin)
Maedesuesskraut und -blueten (Maedesuess)
Mariendistelfruechte (Mariendistel)
Passionsblumenkraut (aus Passiflora incarnata)
Bitterorangenschale (Bitterorange)
Ringelblumenblueten (Ringelblume)
Roemische Kamille
Rotes Weinlaub (Vitis vinifera)
Saflorblueten (Saflor)
Stiefmuetterchenkraut (Viola arvensis und Viola tricolor)
Suessholzwurzel (Suessholz)
Weissdornblaetter mit Blueten (mehrere Weissdorn-Arten)?
Quelle: Wikipedia
Wenn Wikipedia von ?Arzneidrogen? schreibt, sind damit getrocknete Heilpflanzen gemeint. Der Begriff ?Droge? bezieht sich also in der Pflanzenheilkunde nicht aufwaerts Drogen im Sinne von Betaeubungsmitteln.
Flavonoide sind in der Regel gut vertraegliche Wirkstoffe, die sich selbst zu Gunsten von laengere Benutzung eignen. Es muss aber aufwaerts ausreichende Dosierungen geachtet werden, was insbesondere unter Pflanzentinkturen aus Frischpflanzen (Urtinkturen) oft nicht gewaehrleistet ist, wenn zum Beispiel von Weissdorntinktur oder Mariendisteltinktur nur 3 mal taeglich 3 – 5 Tropfen empfohlen werden.
Martin Koradi, Lehrender zu Gunsten von Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Winterthur / Kanton Zuerich / Schweiz
Phytotherapie-Ausbildung zu Gunsten von Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar zu Gunsten von an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kraeuterexkursionen in den Bergen / Heilkraeuterkurse
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