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Heilpflanzen-Praeparate fuer erholsamen Schlaf |
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Geschrieben von: Le Huy Khanh
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Mittwoch, 05. Mai 2010 00:09 |
Fuer Schlafmittel aus Baldrian, Hopfen, Melisse, Passionsblume oder Haferkraut sprechen mehrfache Vorteile.
Schlafmittel mit hoch konzentrierten Heilpflanzen-Extrakten aus Baldrian, Hopfen, Melisse, Passionsblume oder Haferkraut vereinfachen nicht nur das Ein- und Durchschlafen, sie foerdern selbst eine physiologische Schlafarchitektur, bewirken keinen Hangover und machen die Patienten wach und fit zu Gunsten von den naechsten Tag.
Dagegen seien zahlreiche Menschen, die mit Benzodiazepinen qua gebraeuchlichste synthetische Schlafmittel meist schnell in den Schlaf finden, damit dennoch nicht zufrieden. Darauf hat Dr. Martin Burkart vom Phytopharmaka-Hersteller Dr. Willmar Schwabe bei einer Veranstaltung des Komitees Lehre Naturmedizin e.V. (KFN) in Muenchen hingewiesen. Denn zusaetzlich zu ihrem Abhaengigkeitspotenzial, welches die Einnahme von Benzodiazepinen limitiert, veraenderten ebendiese Mittel nachweislich die Schlafqualitaet und ihre sedierende Wirkung ueberdauert x-fach die Nachtruhe. Dies fuehre dazu, dass man sich mit solchen Schlafmitteln trotz schnellen Ein- und guten Durchschlafens am naechsten Morgen oft unausgeruht und leistungsschwach fuehle.
Pflanzliche Schlafmittel mit hoch konzentrierten Heilpflanzen-Extrakten aus Baldrian, Hopfen, Melisse, Passionsblume oder Haferkraut sowie verschiedenen Kombinationen daraus haetten sich in klinischen Studien qua wirksame Ein- und Durchschlafhilfen ohne negative Begleiterscheinungen der Behandlung erwiesen.
Viele pflanzliche Schlafmittel beruhigten und entspannten, ermuedeten jedoch nicht aktiv. Dies sei in Experimenten mit Gesunden bestaetigt worden, wonach untertags eingenommene pflanzliche Schlafmittel in ueblichen Dosierungen im Kontroverse zu vergleichsweise niedrig dosierten Benzodiazepinen weder ein Muedigkeitsgefuehl hervorriefen noch zu signifikanten Einschraenkungen in Kognitions-, Vigilanz- und Psychomotoriktests fuehrten, erklaerte Burkart.
Waehrend die veraenderten naechtlichen Wellenmuster im Elektroenzephalografie bei Schlafgestoerten durch die Einnahme klinisch gepruefter pflanzlicher Schlafmittel in eine physiologische Richtung korrigiert werden, verstaerkten Benzodiazepine auffaellige Abweichungen eher, so Professor Wilfried Dimpfel aus Giessen. Er begruendete ebendiese Aussage mit eigenen Daten, die er dazu erhoben hat.
Quelle:
http://www.aerztezeitung.de/
Kommentar & Ergaenzung:
Die Vorteile pflanzlicher Schlafmittel werden in diesem Beitrag positiv dargestellt. Insbesondere bei aelteren Menschen koennen synthetische Schlafmittel die Sturzgefahr erhoehen, was bei Heilpflanzen-Praeparaten nicht der Fall ist.
Ergaenzt werden muesste noch, dass die erwaehnten Heilpflanzen ? Baldrian, Hopfen, Passionsblume, Melisse, Haferkraut - in ihrer Wirkung sehr unterschiedlich positiv dokumentiert sind.
Waehrend beispielsweise die Wirkung von Baldrian positiv untersucht und belegt ist, fehlen zu Gunsten von die Wirksamkeit von Haferkraut fundierte Hinweise.
Nicht erwaehnt wird im Beitrag der Lavendel (Lavandula angustifolia). Lavendelblueten enthalten das aetherische Lavendeloel, welches beruhigende Wirkung hat.
Im uebrigen ist es wichtig festzuhalten, dass es grosse Qualitaetsunterschiede gibt bei den schlaffoerdernden Naturheilmitteln. In Apotheken, Drogerien oder im Internet werden selbst Naturheilmittel verkauft, deren Wirksamkeit hoechst fraglich ist.
Martin Koradi, Lehrender zu Gunsten von Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse & Heilkraeuter-Exkursionen
www.phytotherapie-seminare.ch
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Verdauungsbeschwerden durch Fruktoseunvertraeglichkeit |
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Geschrieben von: Le Huy Khanh
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Mittwoch, 05. Mai 2010 00:08 |
Wenn Menschen zu dem Konsum von Fruchtsaft oder Obst Bauchschmerzen und Durchfall und elend riechende Blaehungen bekommen, so leiden sie moeglicherweise unter einer Fruktose-Unvertraeglichkeit. ?Auch andere Getraenke, gesuesste Milchprodukte, viele Fertiggerichte und in Marinaden eingelegte Lebensmittel enthalten sehr x-fach Fruktose und koennen bei Personen mit einer Fruktose-Unvertraeglichkeit Verdauungsprobleme, Kopfschmerzen, Muedigkeit und sogar Depressionen verursachen.
Tauchen diese Symptome im Zusammenhang mit dem Verzehr von Fruchtsaeure enthaltenden Lebensmittel auf, sollte aerztlich abgeklaert werden, ob eine Fruktose-Unvertraeglichkeit vorliegt", empfiehlt Prof. Richard Raedsch vom Berufsverband Piefke Internisten (BDI). Mit Hilfe eines Wasserstoffatemtests und einer Messung des Fruktose-Spiegels im Blut kann die Fruchtzucker-Unvertraeglichkeit gut festgestellt werden.
Einer Fruktose-Unvertraeglichkeit (Fructose-Intoleranz) liegt eine Stoerung der Fruktoseaufnahme im Duenndarm zugrunde, eine so genannte Fruktose-Malabsorption. Dadurch steigert sich die Fruktose-Konzentration im gesamten Darm. Der Fruktose im Darm zieht Wasser aus umgebenden Regionen an, so dass es zu Durchfall kommt. Im Darm wird die Fruktose von Mikroorganismen verarbeitet, wogegen sich Gase entwickeln, die zu Blaehungen fuehren. ?Der Zuckeraustauschstoff Sorbit, der x-fach in Suessigkeiten wie zum Exempel Kaugummi zu beurteilen ist, sowie Laktose aus Milchprodukten hemmen die Ingestion von Fruktose, so dass es zu einer Verstaerkung der Symptome kommt", erklaert Prof. Raedsch.
Mit der Zeit koennen sich die Bakterien, welche den Fruktose vergaeren, stark vermehren und selbst den Duenndarm besiedeln. ?Die Symptome werden dann oftmals immer schlimmer, obwohl sich der Betroffene mit reichlich Obst und Gruenzeug eigentlich vollwertig ernaehrt", erlaeutert Prof. Raedsch. Eine mangelhafte Verdauung von Fruktose geht selbst mit einer reduzierten Ingestion von Tryptophan einher. Diese Substanz braucht der Organismus, um den Neurotransmitter Serotonin zu produzieren. Die Folgen eines Serotonin-Mangels koennen depressive Verstimmungen und staendiger Hunger aufwaerts Suesses sein.
Die Beschwerden gehen meist zurueck, wenn man stark Fruktose-haltige Lebensmittel meidet. ?In welchem Umfang dies geschehen sollte, ist von der Auspraegung der Fruktose-Malabsorption abhaengig, und sollte daher in enger Absprache mit dem Arzt geklaert werden", raet der BDI-Experte. Meist hilft es, weniger Saefte zu trinken und vorzugsweise fruktosearmes Obst wie zum Exempel Aprikosen, Bananen und Orangen zu verzehren. Gemuesesorten, die wenig Fruktose enthalten, sind Zum Exempel Mangold, Spinat, Feldsalat, Endivie. ?Haeufig sind betraechtliche Mengen an Fruktose in Diaet-Produkten zu finden, die mit dem Beleg propagiert werden, ?ohne Haushaltszucker' oder ?nur mit Fruchtzucker' hergestellt zu sein. Auch aufwaerts diese Lebensmittel sollte man bei einer fruktosearmen Ernaehrungsweise nur in geringen Mengen zurueckgreifen", empfiehlt Prof. Raedsch.
Rund 30% der Bevoelkerung in Mitteleuropa haben eine beeintraechtigte Fruktoseaufnahme. Etwa die Haelfte dieser Menschen zeigen selbst Symptome.
Quelle:
http://www.internisten-im-netz.de
Kommentar & Ergaenzung:
Die Fruktose-Unvertraeglichkeit ist ein gutes Exempel dafuer, dass es sich lohnt, laenger anhaltende Verdauungsbeschwerden diagnostisch genau abzuklaeren.
Das ist selbst ein wichtiger Punkt selbst zu Gunsten von den Gebiet Naturheilkunde / Komplementaermedizin.
Meiner Erlebnis zu wird nicht selten zu laengst ohne sorgfaeltige diagnostische Abklaerung herumtherapiert. Das ist manchmal muehelos unsinnig und in gewissen Faellen gefaehrlich.
Die heiklen Punkte im Gebiet Naturheilkunde / Komplementaermedizin liegen mehr im Gebiet mangelhafter oder gar fehlender Erkennung von Krankheiten als im Gebiet der Therapie.
Martin Koradi, Lehrender zu Gunsten von Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse & Heilkraeuter-Exkursionen
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Umckaloabo: Produzent verzichtet auf Patente |
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Geschrieben von: Le Huy Khanh
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Dienstag, 04. Mai 2010 00:12 |
Das Pharmaunternehmen Dr. Willmar Schwabe verzichtet in Sankt-Nimmerleins-Tag aufwaerts fuenf von sieben Patenten zur Produktion des pflanzlichen Erkaeltungsmittels Umckaloabo. Die Zulassung und Marktverfuegbarkeit des Heilpflanzen-Praeparats bleibt davon unberuehrt, teilte die Firma aufwaerts einer Pressekonferenz in Berlin mit. Damit will Schwabe sich aus dem Spannungsfeld zwischen internationalem Patentrecht und dem Uebereinkommen via die biologische Vielfalt der Vereinten Nationen loesen, sowie sich von Vorwuerfen der Biopiraterie distanzieren.
Hintergrund dieser Entscheidung ist eine Klage einer suedafrikanischen Gemeinde und mehrerer Hilfsorganisationen vor dem Europaeischen Patentamt. Diese hatten kritisiert, dass ein Patent der Schwabe-Unternehmensgruppe zu Gunsten von die Produktion eines Extrakts aus der Kapland-Pelargonie (Pelargonium sidoides) gegen die guten Sitten verstosse. Dieser Begruendung stimmte dies europaeische Patentamt im Januar nicht zu, fand in dem Patent aber keine wesentliche erfinderische Leistung, z.B. es vergangene Woche schriftlich darlegte.
Schwabe hat sich nun entschlossen, keinen Widerspruch einzulegen und verzichtet aufwaerts vier weitere bestehende oder beantragte Patente. Wir nehmen die Diskussion um unser Produkt sehr ernst, betont Dr. Traugott Ullrich, Geschaeftsfuehrer des Schwabe-Tochterunternehmens Spitzner. In Sankt-Nimmerleins-Tag werden wir uns noch mehr an der Biodiversitaetskonvention orientieren. Diese sieht unter anderem die Beteiligung der lokalen Gemeinden Suedafrikas vor, aufwaerts deren traditionellem Wissen die Nutzung der Pelargonie gruendet. Schwabe qua Hersteller von Umckaloabo will sich neben sogenannten Benefit-Sharing-Abkommen in Sankt-Nimmerleins-Tag noch mehr zwischenmenschlich engagieren, und zwar in Form einer neu gegruendeten Stiftung.
Gleichzeitig betonten die Firmenvertreter, dass der Patentverzicht die Verkehrsfaehigkeit von Umckaloabo in keiner Weise tangiert. Wir erwarten keine Umsatzrueckgaenge, erklaerte Ullrich. Die Kunden honorieren unser verantwortungsbewusstes Handeln. Das Heilpflanzen-Praeparat sei in dieser Form seit 30 Jahren aufwaerts dem deutschen Markt etabliert und die Wirkung durch zahlreiche Studien belegt. Eine Huerde zu Gunsten von Nachahmer-Produkte sei die Zulassung qua Arzneimittel.
Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de
26.04.2010 l PZ
Kommentar & Ergaenzung:
Die Feststellung des Europaeischen Patentamtes, dass mit dem Produkt ?Umkaloabo? keine wesentliche erfinderische Leistung verbunden ist, kann ich positiv nachvollziehen. Es scheint sich muehelos um kombinieren alkoholischen Auszug zu handeln, z.B. er in zahlreichen Heilpflanzen-Praeparaten zum Kapitaleinsatz kommt.
Immerhin muss man der Herstellerfirma Willmar Schwabe zugute halten, dass sie stark in die wissenschaftliche Erprobung der Kapland-Pelargonie investiert hat, selbst in klinische Studien mit Patientinnen und Patienten.
Im Kontroverse dazu machen es sich zahlreiche Trittbrettfahrer sehr einfach, waehrend sie ihre Umckaloabo-Auszuege qua Hausspezialitaeten via Apotheken und Drogerien verkaufen, ohne dass deren Wirksamkeit in irgendjemand Form dokumentiert werden muss.
Es ist selbst fraglich, wenn nun bzgl. ?Biopiraterie? einzig Schwabe am Pranger steht. Waehrend naemlich Schwabe offenbar zumindestens ein Entwicklungsprojekt im Herkunftsland der Kapland-Pelargonie am laufen hat, foutieren sich die Trittbrettfahrer vollwertig um solche Kompensationen.
Das Themenbereich ?Biopiraterie? muss aber selbstverstaendlich aufmerksam im Glubscher behalten werden.
Martin Koradi, Dozent zu Gunsten von Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse & Heilkraeuter-Exkursionen
www.phytotherapie-seminare.ch
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Via Umckaloabo: Produzent verzichtet auf Patente |
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Beinwell: Rasche Wirkung gegen Rueckenschmerzen |
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Geschrieben von: Le Huy Khanh
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Montag, 03. Mai 2010 21:15 |
Eine Heilpflanzen-Salbe mit Beinwellwurzel-Extrakt hat sich in einer Studie als effektiv und schnell wirksam unter Rueckenschmerzen erwiesen. 120 Patienten mit akuten Schmerzen im oberen Rueckenbereich wurden ueber 4 bis 6 Tage dreimal taeglich mit 4 Gramm einer Beinwellsalbe oder mit Placebo behandelt. Ueber den Behandlungszeitraum reduzierte sich die Schmerzintensitaet in der Beinwell-Gruppe um 95,2 Prozent, in der Placebogruppe um 37,8 Prozent. Schon intrinsisch einer Stunde nach der ersten Applikation verminderten sich Ruhe- und Bewegungsschmerzen signifikant. Die Vertraeglichkeit der Salbe war sehr gut. Die Studie ist im British Journal of Sports Medicine publiziert worden (doi: 10.1136/bjsm.2009.058677).
Quelle:
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=32865
Kommentar & Ergaenzung:
Beinwell ( = Wallwurz, Symphytum officinale) wird seit einigen Jahren intensiv erforscht und zeigt gute Wirkungen unter Gelenkschmerzen, Sportverletzungen, Verstauchungen, Quetschungen, Prellungen, Sehnenscheidenentzuendungen, Knochenhautentzuendungen und aehnlichem.
Es gibt gewiss unter den Beinwell-Praeparaten (wie selbst unter anderen Naturheilmitteln) grosse Qualitaetsunterschiede, so dass die Forschungsergebnisse nicht auf alle Beinwellsalben transferieren werden koennen.
Martin Koradi, Dozent zu Gunsten von Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
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Phytotherapie in der Gastroenterologie |
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Geschrieben von: Le Huy Khanh
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Montag, 03. Mai 2010 00:08 |
Unter diesem Titel veroeffentlichte die Zeitschrift der ?Oesterreichischen Gesellschaft zu Gunsten von Phytotherapie? kombinieren Beitrag von Dr. Roman Huber zum gegenwaertigen Wissensstand in der Heilverfahren von Magen-Darm-Erkrankungen durch Heilpflanzen-Praeparate.
Der Schreiber schreibt:
?Die Phytotherapie befindet sich in fortlaufender wissenschaftlicher Entwicklung. Weltweit werden staendig neue z.B. selbst betagt bekannte Pflanzen praeklinisch und klinisch untersucht und hierbei werden neue Wirkprinzipien
und Indikationen entdeckt. So zeigen neuere Studien bspw. deutliche Hinweise zu Gunsten von die Wirksamkeit von Curcumin bzw. Sojalecithin unter aktiver Colitis ulcerosa und von Wermutkraut unter Morbus Crohn. Das therapeutische Potenzial der Phytotherapie ist also unter weitem noch nicht ausgeschoepft.?
Quelle:
http://www.phytotherapie.co.at/PHYTO%20Therapie_6-09.pdf
Kommentar & Ergaenzung:
Die Benutzung von Heilpflanzen unter Beschwerden und Erkrankungen im Verdauungstrakt hat eine laengst Tradition. Dabei sind die alten Ueberlieferungen allerdings oft sehr vage.
Die Phytotherapie-Forschung versucht hier seit verstaendigen auf Jahren mehr Klarheit ins Wirkungsprofil der Heilpflanzen zu bringen.
Interessante Studien sind bspw. gemacht worden zum Themenbereich Reizdarm (Flohsamen, Pfefferminzoel-Kapseln) und selbst z.B. oben erwaehnt zu Colitis ulcerosa und Morbus Crohn. Der grossen Zahl von Heilpflanzen-Praeparaten gegen Verstopfung steht die Phytotherapie-Fachwelt dagegen tendenziell skeptisch gegenueber, solange z.B. es sich um ?Drastika? z.B. Sennesblaetter handelt. Milde Laxans z.B. Flohsamen oder Leinsamen sind dagegen gut etabliert.
Von der traditionellen Pflanzenheilkunde und von der Phytotherapie-Forschung werden zudem eine ganze Reihe von bitteren Heilpflanzen empfohlen gegen Voellegefuehl, zum Beispiel Artischockenblaetter, Schafgarbenkraut, Engelwurz, Wermut, Tausendgueldenkraut, Enzianwurzel, Loewenzahn.
Martin Koradi, Lehrender zu Gunsten von Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
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