Die grundlegendsten Dinge zum Indooranbau

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Keimung von Hanfsamen

Nachdem ich erst neulich zum ersten Mal Samen hab keimen lassen hab und das recht gut funktioniert hat, beschreib ich mal, wie ich es gemacht habe.
  • Kleine Schüssel
  • Klopapier befeuchtet, auf den Boden des Gefässes gelegt
  • 2-4 Seeds rein
  • Oben wieder befeuchtetes Klopapier drauf
  • Frischhaltefolie drüber, mit Zahnstocher ein paar Löcher reingemacht
  • CD Hülle drüber gelegt, damits dunkel is
Ich habe keine von einer Seedbank gekauften Samen, sondern nur Zeug aus verrauchtem Sense genommen. Die Samen waren ca. zw. 2 Jahre und 3 Monate alt. Keimrate war okay. Von 10 sind 8 aufgegangen. Davon hab ich allerdings nur 4 weiterverwendet. Die Schwächlinge hab ich aussortiert.

Um das ganze noch mit professionellen Informationen abzurunden, zitier noch an kleinen Auszug aus „Marihuana drinnen

Keimung:
Zum Keimen brauchen Cannabissamen lediglich Wasser, Wärme und Luft. Bei entsprechender Feuchtigkeit & einer Temperatur zwischen 21 und 32°C werden sie in 2-7 Tagen keimen. (Höhere Temperaturen wirken sich nachteilig aus).
Die schützende Hülle platzt auf. Ein winziger weißer Spross erscheint. Dies ist die Keimwurzel. Als nächstes bilden sich die Keimblätter (Kotyledonen) herraus & dringen auf der Suche nach Licht aufwärts.

Beliebte Keimungstechniken:
  1. Die Samen weichen über Nacht in einer Tasse Wasser ein. Sie dürfen aber keinesfalls länger als 24h weichen, sonst leiden sie an Sauerstoffmangel & es setzt Fäulnis ein. Nach dem Einweichen sind die bereit zum Keimen. Sie können in einen Pflanzwürfel oder in ein feinkörniges und leichtes Bodenloses Substrat gesetzt werden. Sie können aber auch zw. feuchte papiertücher gelegt werden.
  2. Samen an einem warmen Ort (21 – 32°C) ein ein feuchtes Papiertuch oder Mull einlegen und dafür sorgen, dass kein Licht drankommt. Das Papiertuch sollte sich in vertikaler Position befinden, damit die Keimwurzel nach unten wächst. Überschüssiges Wasser muss ablaufen können
  3. Täglich wässern, damit das Tuch feucht bleibt, auf gute Dränage achten. So speichert das Tuch genug Feuchtigkeit, um den Samen binnen weniger Tage zum Keimen zu bringen. Der Samen verfügt zwar über eine Nährstoffreserve, doch beschleunigt das Wässern mit einer leichten Düngermischung sein Wachstum. Bei feuchtem Klima, beugt eine milde 2%ige Bleiche- oder Fungizidlösung gegen Schimmelbefall vor. Sobald der weiße Spross erscheint, den fragilen Keimling vorsichtig herrausnehmen und einpflanzen. Die zarte kleine Wurzel nicht zu lange grellem Licht oder Luft aussetzten! Den Keimling in ein feinkörniges Medium setzen, die zarte Wurzel muss nach unten gerichtet sein.
  4. Der Samen kann auch direkt ins Beet, in einen groen 4- 20Liter Topf, in einen Torfquelltopf oder einen Pflanzwürfel gesetzt werden. Das Pflanzenmedium muss gleichmässig feucht gehalten werden. Beim Pikieren den Sämling samt an der Wurzel haftendem Substrat mit einem Löffel herrausschaufeln. Sämlinge in Torftöpfen oder Pflanzwürfel nach 2-3 Wochen – wenn die ersten Wurzelspitzen durch die Tofwand dringen – samt Topf einpflanzen. Eine leichte, verdünnte Düngerlösung verabreichen.
Der Umgang mit dem Sämling:

Die ersten zwei Blätter, die sich am Keimling zeigen, sind die Keimblätter, die so genannten Kotyledonen. Der Stängel wächst in die Höhe, und einige Tage später entfaltet sich das erste Paar echter Blätter. Nun ist das kleine Pflänzchen offiziell ein Sämling. Diese Wachstumsphase dauert drei – sechs Wochen. Nun entwickelt sich vorallem das Wurzelsystem, der Zuwachs an Grünmasse ist gering. Wasser und Wärme sind in dieser Entwicklungsphase von größter Bedeutung. Die junge Wurzel ist sehr klein und braucht zwar nicht viel, aber ständig Wasser – und auch Wärme.
  • Zu viel Wasser – ertränkt den Sämling, kann zu Wurzelfäule und Umfallkrankheit führen
  • Zu wenig Wasser – vertrocknet den Sämling
Während die Sämlinge herranwachsen, entwickeln sich manche schneller und wirken gernell kräftiger und gesünder als andere. Den Kleinen wird etwas Wärme zu einem besseren Start verhelfen. Manche werden nur schleppend vorankommen, schwächlich und dürr wirken. Kränkelnde und mickrige Pflänzchen sollten aussortiert werden. Konzentrieren Sie sich auf die kräftigen Exemplare.

Sämlinge brauchen min. 18h Licht. Es muss nicht sehr hell sein, in den ersten zwei – drei Wochen gedeihen sie gut unter Leuchtstoffröhren. Anschließend brauchen sie helleres Licht.
Die Sämlingsphase ist vorbei, wenn eine rasche Laubbildung einsetzt. Ein rapides Wachstum über die Oberfläche signalisiert den Beginn der vegitativen Phase. Nun braucht die Pflanze mehr Raum, um sich zu entwickeln und wird daher meist in einen größeren Behälter umgepflanzt.
WELCHE PFLANZE
BEKOMMT WANN WAS ?
DREI STADIEN DER DÜNGUNG

Halbe Portion

Sobald die Pflänzchen aus der Keimperiode heraus sind und die ersten zwei vollständig ausgebildeten Blattpaare besitzen, kann mit der Düngung begonnen werden. (je nach Erde!)
Auf der Packung ist der Stickstoffanteil mit N und/oder einem Wert in Zahlen angegeben, Phosphor mit P und Kalium mit K. Steht dort beispielsweise 10-5-5, ist der Stickstoffanteil doppelt so hoch wie der Anteil von Phosphor und Kalium. Dieser Dünger ist also angebracht für das Wachstumsstadium. Jedoch:
Im Sinne der späteren Verwendung darauf achten, daß alle eingesetzten Nährstoffe einen organischen Ursprung haben. Gut für die Pflanzen, aber nicht so geeignet für den Innenraum sind feste Düngergranulate, Guano oder Knochenmehl, da sie meist ziemlich streng riechen. Wem das nichts ausmacht, ist mit diesen Nährstoffen für das Wachstum auch im Pflanzraum gut bedient.

Wachstum – Stickstoff

Eine Faustregel dafür, wann die volle Dosierung des stickstoffbetonten Düngers nötig ist, gibt es nicht. Oft hängt das auch von der verwendeten Pflanzerde ab. Wer keine Möglichkeit hat, deren Nährstoffgehalt mit einem EC-Meter zu messen, muß seine Pflanzen genau beobachten. Wenn unnatürlich viele Blätter mitten im Wachstum gelb werden, ist es auf jeden Fall Zeit für eine ausreichende Düngung. Eine gut ernährte Pflanze hat straffe, grüne Blätter und zeigt deutlichen Zuwachs an den Endtrieben. Allerdings läßt zuviel Stickstoff die Pflanzen blühfaul werden, den Dünger also mit viel Fingerspitzengefühl verabreichen. Lieber in geringerer Dosierung anwenden als vom Hersteller empfohlen, notfalls öfter düngen. Und: Niemals den Dünger auf die trockene Erde ausbringen, diese vorher immer mit klarem Wasser befeuchten.
Es liegt am Innengärtner selbst, wie lange er seine Pflanzen im Wachstumsstadium hält. So lange er seine Lampe 18 Stunden pro Tag brennen läßt und stickstoffhaltig düngt, werden die Pflanzen nicht blühen und nur Blatt- und Stengelmasse zulegen. Für die Mutterpflanzenzucht und die Gewinnung von Stecklingen ist das optimal. Allerdings will so mancher auch die Früchte seiner Arbeit – die Blüte – sehen, und das heißt: Umstellung von Beleuchtungsdauer und Düngung.

Blüte: Phosphor und Kalium

Pflanzen, die nur noch 12 Stunden Licht pro Tag bekommen, setzen innerhalb kurzer Zeit Blüten an. Spätestens jetzt muß der stickstoffhaltige Dünger durch einen Nährstoff er-setzt werden, der höhere Anteile an Phosphor und Kalium hat. Ein leichter Stickstoffmangel zum Ende der Blüte wirkt sich zudem günstig auf die Harzproduktion aus.
In den meisten Düngern sind außer den genannten Bestandteilen auch Magnesium und Spurenelemente enthalten.

Kombi-Dünger

Neu auf dem Hanf-Markt sind Komponentenoder Kombi-Dünger. Diese Pakete setzen sich aus drei unterschiedlichen Nährstoffen zusammen: Für die Keim- und Steckzeit eine Lösung, für das Wachstum eine und für die Blüte nochmals eine. Die Pflanzennahrung wirkt je nach Kombination und Mischungsverhältnis der einzelnen Komponenten. So können die Düngergaben genau abgestimmt werden, der Dünger „wächst“ mit den Pflanzen. Ein leitender Hydrowissenschaftler der NASA hat eines dieser Programme zusammengestellt.
Bei dieser Düngemethode ist eine genaue Einhaltung der vorgeschriebenen EC- und pH-Werte sowie eine gleichbleibende Temperatur des Gießwassers von 20 bis 22 Grad nötig, um richtig gute Ergebnisse zu erzielen. Dann aber soll es einen ertragsmäßig aber fast vom Hocker hauen.

EC- und pH-Messung

Die Erde, in der die Pflanzen wachsen sollen, muß einen bestimmten Säuregrad haben und die richtige Zusammensetzung an Nährstoffen enthalten. Hierfür gibt es Testgeräte, die einfach zu bedienen sind: Ein EC-Messgerät zeigt den Salz- und somit den Nährstoffgehalt der Erde oder des Gießwassers an. Die pH-Messung dient dazu, den Säurecharakter des Pflanzsubstrates oder den Kalkgehalt des Wassers festzustellen. Inzwischen gibt es auch kombinierte Meßgeräte in jedem Gartencenter, sie kosten in digitaler Ausführung jeweils um die hundert Mark.
In die Praxis übertragen: Ergäbe die pHMessung einen Wert von über 8, würde das bedeuten, daß der Boden basisch, also zu kalkhaltig ist. Die Pflanzenwurzeln werden dadurch bei ihrer Wasseraufnahme behindert. Ein zu saurer Boden – also das Gegenteil – mit einem pH-Wert von unter 5 läßt die Pflanzen verhungern, da sie die Nährstoffe nicht aufnehmen können. Ein Wert zwischen 6 und 7 ist für Hanf ideal. Der pH-Wert der Erde sollte vor der Pflanzung ermittelt werden, um nötigenfalls Korrekturen vornehmen zu können. Die Werte kann man bei digitalen Meßgeräten auf einem LCD-Bildschirm ablesen.

Und so geht es:

Ein Drittel Erde mit zwei Dritteln destilliertem Wasser vermischen, dessen pH-Wert man vorher überprüft (muß 7 ergeben). Umrühren, bis der Erd-/Wasserbrei eine einheitliche Konsistenz hat und Meßgerät eintauchen. Etwas schütteln, damit keine Erdklumpen zwischen die Meßpunkte geraten. pH-Wert ablesen und notieren Falls nötig, wird der pH-Wert der Erde korrigiert: Eine Senkung erfolgt mittels Zugaben von gemahlenem Kalkmergelstein aus dem Gartenfachhandel. Gießwasser regulieren, indem Phosphorsäure, Salz- oder Salpetersäure (aus der Apotheke – Vorsicht, ätzend!) tropfenweise zugegeben werden, bis der pHMeter einen Wert von 6,5 anzeigt. Zu saure Erde mit einem niedrigen pH-Wert (5 und darunter) wird aufgekalkt, d.h. durch Beimischen von etwas Kalk basischer eingestellt. Der EC-Meter wird auf dieselbe Weise benutzt wie der pH-Meter. Ein Drittel Erde mit zwei Dritteln destilliertem Wasser (EC-Wert: 0) verrührt und gemessen, sollte einen ECWert von über 1 ergeben, nur dann erhalten die Pflanzen genügend Nährstoffe. Ideal ist ein Wert von 1,2 bis 1,5. Bei Werten über 1,5 ist die Erde überdüngt und wird besser vorsichtig ausgelaugt.
In diesem Fall gießen, bis Wasser unten aus dem Topf läuft. Notfalls wiederholen, bis der Idealwert erreicht ist.

NÄHRSTOFFMÄNGEL

Mobile Nährstoffe (N, P, K, Mg, B, Mb)

Die Symptome erscheinen zuerst an den unteren Teilen der Pflanze und setzen sich nach oben hin fort.

Nicht bewegliche Nährstoffe (Ca, S, Fe, Cu, Mn, Zn)

Die Symptome sieht man zuerst an den Sproßspitzen, später setzen sie sich zu den unteren Teilen der Pflanze fort.

Chlorose

Blätter werden gelb bis weißlich, weil sie zuwenig Chlorophyll haben. Heilbar.

Nekrose

Abgestorbenes Gewebe, trocken braun bis grau. Nicht mehr heilbar.

Mangel an Stickstoff (N)

schleppender Wuchs. Vergilben von unten nach oben. Gesamtes Blatt gleichmäßig betroffen. Rote Stängel und Blattstiele, kleinere Blätter. Späteres Absterben der Blattspitzen und Nekrose stellen. Rasches Blatt abwerfen von unten nach oben. Häufigster Mangel.
Erholung nach N-Düngung innerhalb von drei bis vier Tagen.

N Mangel wird auch häufig durch Überdüngung ausgelöst.
In diesem Fall hilft nur das spülen der Erde. Man gießt die Pflanzen bis einiges Wasser unten aus dem Topf gelaufen ist.
Diesen Vorgang kann man bei Bedarf mehrmals wiederholen, er stresst aber die Pflanzen.

Mangel an Phosphor (P)

Sehr langsamer und kümmerlicher Wuchs. Blätter kleiner und dunkelgrün, Stängel und Blattstiele rötlich. Eventuell rötliche Adern an der Blattunterseite sichtbar. Langsame Gelbfärbung der Pflanze von unten aus. Seltener Mangel. Rasche Erholung nach P-Düngung.

Mangel an Kalium (K)

Normale Entwicklung, aber Blattspitzen braun und nekrotisch. Nekrose hauptsächlich an den Blatträndern, manchmal zuvor gelb gescheckte Blätter. Rote Stängel und Blattstiele. Flecken meist erst an den älteren Blättern. Seltener Mangel, Behandlung nicht unbedingt erforderlich.
Holzasche enthält viel Kalium. Ein paar Gramm davon in die Oberfläche der Erde einkratzen, um Kaliummangel vorzubeugen.

Mangel an Calcium (Ca)

pH-Wert prüfen und entsprechend kalken: 1 Teelöffel Gesteins-mehl je Liter Gießwasser. Mangel nur bei Moorböden und Torferde.

Mangel an Magnesium (Mg)

Spitzen der Blätter sterben, Blätter rollen sich ein. Zuerst sind die Triebspitzen fast weiß, die Blätter bekommen grüne Adern. Auch untere Pflanzenteile sind betroffen. Dieser Mangel tritt gelegentlich bei Hydrokultur und erdfreien Substraten auf.
Einen halben Teelöffel Magnesium-Sulfat je Liter Wasser und Pflanzen damit sprühen. Nach drei bis vier Tagen sollte eine Normalisierung auftreten. Falls dies noch nicht zum gewünschten Erfolg führt, dem Substrat beimischen.

Mangel an Eisen (Fe)

Mangel zuerst an Triebspitzen sichtbar. Die Blätter werden chlorotisch mit grünen Adern. Untere Pflanzenteile sind nicht betroffen.
pH-Wert überprüfen, vielleicht ist das Substrat zu sauer. Eisendünger oder Eisenspäne beimischen, aufkalken.

Fehlende Spurenelemente.

Mangel sehr selten, da in Wasser, Düngern und Erdmaterial ausreichend vorhanden. Im Zweifel oder bei erdfreien Substraten: Hydrokultur- oder Spurenelement-Dünger in halber Dosierung verabreichen.

  • hanf keimt kümmerlich

 


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