Haschisch Herstellungsmethoden und Sorten Teil 2

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ätherischen Öle.

Ursprünglich wurden auch Teppiche und fei­ne Seidentücher für den Siebungsvorgang verwendet. Die grob gewebten Teppiche wurden benutzt, indem die getrockneten Pflanzen in den Teppich eingeschlagen oder -gewickelt wurden. Anschließend durfte die ganze Familie eine halbe Stunden darauf herumspringen. Danach wurden die groben Pflanzenreste entfernt, die Harzkristalle sel­ber brauchten nur noch aus den Teppichfa­sern herausgeklopft und aufgesammelt wer­den. Diese Methode ist aber eher traditionell und wich im Zuge der Kommerzialisierung der Verwendung von haschisch03feinen Tüchern und Sie­ben, die auf Holzrahmen gezogen werden.

Um besonders gute Qualitäten herzustellen, wurde das Gesiebte manchmal noch einmal mit einem Seidentuch gereinigt. Kleine und unreife Harztropfen sowie feiner Staub fallen durch das feinmaschige Gewebe, übrig blei­ben nur die dicken reifen Harztropfen.

Richtig angewendet, lässt sich durch die Siebtechnik sehr hochwertiges und reines Haschisch produzieren. Es lassen sich Qua­litäten erzielen, an die selbst beste handge­riebene Sorten nicht herankommen.

Oft wird davon ausgegangen, dass handge­riebenes Haschisch besser als gesiebtes sei. Dieser Irrtum entstand offensichtlich durch die massenhafte Produktion von kommer­ziellem Haschisch. Durch das Sieben ist es möglich, große Mengen Haschisch in ver­gleichsweise kurzer Zeit herzustellen. Im Vergleich zu der Reibemethode per Hand kann die Ausbeute beim Sieben um den Fak­tor 5o höher sein. Jedoch nimmt bei der Pro­duktion großer Mengen die Gefahr zu, dass mindere Qualitäten entstehen. Je länger und rauer der Siebungsvorgang ist, desto mehr unerwünschtes Pflanzenmaterial gelangt durch das Sieb. So lässt sich zwar die Menge steigern, aber das geht zu Lasten der Qua­lität.

Die Methoden zur Siebung unterscheiden sich ein wenig von Land zu Land. In Afgha­nistan wird zuerst das grobe Pflanzenmate­rial wie Samen, Stängel und größere Blätter abgesiebt. Dann erfolgt eine zweite Siebung, bei der, je nach verwendeter Siebgröße, sehr reine Harzmengen entstehen können.

Im Libanon benutzt man ein Reihe von Sie­ben mit unterschiedlicher Körnung. Zuerst werden die Pflanzen zerkleinert und durch mindestens drei Siebe bis auf »Staubgrö­ße« reduziert. Zum Schluss werden mit dem feinsten Sieb die Harzkristalle ausgesiebt.

haschisch05In Marokko werden Siebe, oder einfach Ny­lonstrümpfe, über Eimer oder ähnliche Be­hälter gezogen. Darauf kommt ein Bündel ge­trockneter Hanfpflanzen. Das Ganze wird mit einer Plastikfolie abgedeckt und mit einem Stock bearbeitet.

In allen Ländern werden die Pflanzen vor dem Sieben ausgiebig getrocknet. Das Sie­ben selbst findet frühmorgens an einem Win­tertag statt, wenn die Kälte die Harzkristalle richtig hart und brüchig werden lässt.

Durch das Sieben erhält man das Ausgangs­material für die Haschischproduktion. Die – Harzkristalle müssen noch gepresst oder geknetet werden, um wirklich gutes Ha­schisch zu erhalten. Im ungepressten Zustand verbrennen die Harztropfen sehr schnell und-.‘ mit einer zu hohen Temperatur, was beim In­halieren zu einem starken Hustenreiz führen kann. Durch das Pressen öffnen sich die Harz­tropfen und die Öle treten aus. Es entsteht eine schwarze Masse, die sich bei Raumtem­peratur kneten lässt. So sollte das Haschisch aussehen, wenn es von hoher Qualität ist. je mehr Verunreinigungen sich eingeschlichen haben, desto weniger schwarz und weich wird es sein. Haschisch selbst brennt deut­lich langsamer und bei niedrigeren Tempera­turen, als die ungepressten Harzkristalle. So können auch die ätherischen Öle verdamp­fen und zur Geltung kommen, die ansonsten nur verbrennen würden.

Durch die unterschiedlichen Herstellungs­methoden, aber auch bedingt durch die ver­schiedenen regional angebauten Canna- bissorten und klimatischen Bedingungen, entstehen unterschiedliche Arten und Qua­litätsstufen von Haschisch. Oft stand der Herkunftsname Pate bei der Benennung ei­ner Haschischsorte. Namen wie »Nepali«, »Afghani« oder »Türke« machen klar, wo­her

das Haschisch gekommen ist. Auch das Aussehen wird zur Kategorisierung verwen­det. Im Libanon wird zwischen »Gelbem« und »Rotem« Libanesen unterschieden. In Afghanistan wird von »Schwarzem« gespro­chen.

Oft wird bestimmten Haschisch-Sorten – eine höhere Qualität als anderen unterstellt, doch bei genauerem

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