Eine Anleitung zur Herstellung von Pollen – für Einsteiger

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„Pollen“: Sie werden eine andere Bezeich­nung dafür kennen, aber eines steht fest: Wenn Sie ihn einmal probiert haben, wer­den Sie dieses Erlebnis nie vergessen: die goldene Farbe – wie er sich aufplus­tert und ausdehnt, wenn er mit einer Flamme erhitzt wird – und schließlich den K.-o.-Schlag durch das Rauchen. Er ist ein erklärter Favorit nicht ohne Grund! Hier ist die Anleitung für Anfänger…

Lasst uns zuerst die Definitionen hinter uns bringen. Was Raucher als „Pollen“ bezeichnen, ist nicht PollenPollen 01 in dem Sinne, dass er von den reproduktiven Bestandteilen der männlichen Pflanze stammt. Der Ausdruck wird gebraucht für die Beschreibung einer Art von gepress­tem Hasch, das ausschließlich (oder fast nur) aus Harzdrüsen – Trichomen – besteht, die von der Pflanze abfielen oder abgeschüttelt wurden. Da diese Harzdrüsen den Großteil der psychoakti­ven Verbindungen enthalten, die in der Pflanze gespeichert sind, können wir uns denken, dass diese Hasch-Variante schon sehr potent sein muss … nicht wie dieses verdammte Stück Seife, das zumeist her­auskam, als wir noch grüne Jungs waren. Die von den Blütenständen abgefallenen Drüsen sind gemeinhin als Kief oder Skuff bekannt. Daher werden Sie schon Pollen unter der Bezeichnung Kief, Kief-Hasch oder einfach als Skuff kennengelernt haben. Im Rahmen dieses Artikels, und um jede Begriffsverwirrung zu vermeiden, wollen wir die eingesammelten Drüsen als Kief und das aus ihnen gepresste Hasch als Pollen bezeichnen.

Definition hin, Definition her, auf jeden Fall ist es ein fantastischer Stoff und ziemlich einfach selbst herzustellen. Man sammelt die Drüsen ein, sie werden gepresst – und fertig. Es ist gut, ein wenig Hasch bei sich zu haben; es benötigt weniger Platz als Blüten, ist einfacher zu verstecken, riecht weniger, und hält sich meistens etwas län­ger als Blüten, wenn man es aufbewahrt. Außerdem bietet sich eine großartige Möglichkeit, alle wertvollen Inhaltsstoffe der Schnittreste (Blätter und Stängel) zu nutzen, die sonst weggeworfen würden. Wenn Sie also gerade einige Pflanzen zu Hause anbauen, suchen Sie sich im Geiste schon eine aus, um sie für die Herstellung von selbstgemachtem Pollen zu reservie­ren. Sie werden es nicht bereuen. Gehen wir die Grundlagen durch…

Pollen 02Kief zu sammeln ist tatsächlich ganz ein­fach, man muss sich dabei nicht groß anstrengen. Kaufen Sie sich einen ordent­lichen vierteiligen Grinder (Kräutermühle), und jedes Mal, wenn Sie eine Blüte zerklei­nern, wird das Kief eingesammelt. Es ist die goldfarbene, pulvrige Ansammlung, die im unteren Fach des Grinders aufge­fangen wird, dem Teilstück unterhalb des feinmaschigen Siebes. Sie können auch in eine Kief-Box investieren, um ihre Blüten hineinzutun. Dieser liegt ein ähnliches Konzept wie dem vierstufigen Grinder zugrunde, wobei sich ein Feinsieb am Grund der Box befindet und darunter ein Fach zum Auffangen. Das Gras wird einfach in der Box abgelegt, ab und zu geschüttelt und das Kief sammelt sich in dem Fach an.

Offensichtlich liefern solche „passiven“ Techniken des Sammelns nur wenig Kief pro Monat oder so, es hängt davon ab, wie viel man kifft. Nun denn, wenn Sie zum Rauchen einige Gramm Pollen erhalten möchten, müssen Sie für die Kief-Ernte aktivere Methoden anwenden.

lemon haze

Lemon Haze

An dieser Stelle ist es erwähnenswert, dass man einen maximalen Kief-Ertrag aus den Blüten und Schnittresten erhält, wenn sie eingetütet und für eini­ge Stunden ins Gefrierfach gelegt wer­den. Die kalte Temperatur macht die Harzdrüsen spröde und sie brechen so leichter vom Pflanzenmaterial ab. Es mag einem sonderbar vorkommen, das Gras ins Gefrierfach zu legen, aber – glauben sie uns – Sie werden auf diese Weise mehr Kief ernten.

Kief durch Sieben gewinnen ist eigentlich ein fortgeschrittenes Verfahren für die Kief-Box. Besorgen Sie sich eine solche Box oder Siebdruckmaterial in einem Bastelgeschäft (100-150-Mikron-Siebe funktio­nieren gut), nehmen Sie gemah­lenes Pflanzenmaterial, das eini­ge Stunden im Gefrierfach gele­gen hat und legen Sie es auf das Sieb. Dann kippen wir das Sieb einfach nach oben und unten, so dass die gemahlene Substanz über seine Oberfläche rollt, das Kief durch das Sieb fällt und in dem Fach aufgefangen wird (wenn wir eine Kief-Box verwenden). Falls Sie eine selbst gefertigtes Sieb ver­wenden, halten Sie es über einen Spiegel und beobachten Sie, wie das Kief darauf fällt. Wenn kein Kief mehr herabfällt, ist die Zeit für die nächste Ladung gekom­men. Ganz einfach räuchermischungen bestellen

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