Fallstudie Mediweed - Depression | Hanfclub

Fallstudie Mediweed - Depression

Jul 16

Mediweed Als Willem 4 Jahre alt war, starb sein Vater. Der Vater hatte sich immer mehr um Willems älteren Bruder gekümmert als um ihn selber. Nach dem Tode des Vaters versuchte der äl­tere Bruder dann auch die Rolle des Famili­enoberhaupts zu übernehmen und Willem so auf die eine oder ande­re Weise zu unterdrücken. Das sorgte dafür, dass Willem von da an der Überzeugung war, nichts wert und deshalb ein »Looser« zu sein. Um dieses schlechte Gefühl zu kompensieren, tat Willem immer sein Bestes, um es allen recht zu machen, ohne dass er dafür Anerkennung erwartete. Als er dann auch tatsächlich nichts Nettes zu­rück bekam, bestärkte ihn dies wieder in sei­nem negativen Glauben an sich selbst und er versank in einem Gefühl absoluter Wert­losigkeit.

Dadurch entwickelte er eine Form der ADHS (Aufmerksam­keitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung), war dabei überdurchschnittlich intelligent, aber seine Psyche wurde immer depressiver, da er sich als Mensch nicht richtig anerkannt fühlte. Sein IQ (Intelligenzquotient) ist relativ hoch, aber sein EQ (Emotionaler Quotient) war dies absolut nicht! Er arbeitete als Gabelstaplerfahrer und raste den ganzen Tag kreuz und quer durch die Firmenhalle, um Sachen von A nach B zu räumen und um jedem einen Gefallen zu tun. Aber die Kol­legen hatten immer etwas zu meckern und nichts konnte er ihnen recht machen, denn das, was man ausstrahlt, bekommt man wie­der zurück. Als Willem dann auch noch eine Abmahnung bekam, weil er angeblich zu lan­ge Kaffeepausen machte, was aber wirklich nicht stimmte, brach er innerlich fast zusammen, denn diese stän­dige Ungerechtigkeit konnte er kaum län­ger ertragen. Willem ging völlig verspannt nach Hause, und als er dann am nächsten Tag wieder auf der Ar­beit war, wurde er ins Personalbüro bestellt. Dort sagte man ihm, dass er eine extrem negative Ausstrah­lung hätte, die sich auf das all­gemeine Betriebsklima nicht positiv auswirken würde. Nie sei ihm etwas gut genug, im Gegenteil, immer würde er nur die negativen Aspekte in den Vor­dergrund stellen, sei nur brummig und nie fröh­lich oder gut gelaunt. Di­ese harte Kritik öffnete Willem die Augen, der noch nie so still wie jetzt stehen geblieben war. Ihm wurde plötzlich bewusst, dass er in der Tat sehr depressiv war. So beschloss er, einen Arzt aufzusuchen ... Der Hausarzt verschrieb ihm dann über Jahre hinweg Medikamente wie Seroxat, Ci­talopram oder Amitriptyline.

Willem bekam von den Medikamenten die seltsamsten Nebenwirkungen, angefangen bei einem »trockenen Mund«, was wiederum Entzündungen an den Zähnen nach sich zog, aber auch Schwindelgefühle, bis hin zu Übel­keit, Verstopfung und einem alles beherr­schenden Gefühl der Abgestumpftheit. Als seine Frau nach Hause kam und sah, dass die Gardinen den ganzen Tag nicht geöffnet wor­den waren, wusste sie Bescheid, das Willem wieder den ganzen Tag auf der Bank gesessen oder im Bett gelegen hatte. Man konnte dann nicht mit ihm reden, es war ein Leben wie mit einem Zombie!

Das einzige das ihm zu helfen schien, war das Rauchen eines Joints, aber sein Umfeld, sein Hausarzt und seine Fa­milie waren sehr gegen Cannabis. Immerhin war das eine sehr gefähr­liche Droge!

Medikamente wie Seroxat sind selektive Serotonin-Wiederaufnahmehem­mer, auch kurz SSRI`s genannt. Diese Medika­mente beeinflussen die Konzentration von Serotonin im Gehirn, die eine wichtige Rolle bei Emotionen und Stimmungen spielt. We­niger bekannte Nebenwirkungen von SSRI"s sind Aggressionen, Mord- und Selbstmordnei­gungen.

Als Willem dann auch einmal daheim alles kurz und klein schlug, beschloss seine Frau in ihrer Ohnmacht, den Bruder anzurufen und um Hilfe zu bitten. Anstatt dass er sel­ber kam, rief er bei der Polizei an, denn mit seinem Bruder, dem »Looser« wollte er nichts zu tun haben, dieser fiese Rauschgiftsüchtige! So eine Familie wünscht man sich eher nicht. Logisch, dass all diese Erfahrungen Willem noch tiefer in die Depression hineintrieben. In seiner Hoffnungslosigkeit surfte er im In­ternet, um dort einen Rat für einen Ausweg aus seiner scheinbar ausweglosen Situation zu finden. So kam es, dass er auf unsere Sei­te »mediwiet.nl« stieß. Ich erzählte ihm von meinem Grasöl, wie er es selber herstellen könne und regelte es, dass er eine Probe da­von testen konnte. Das Öl wirkte wie ein Wun­dermittel! Gleich nachdem Willem die ersten Tropfen eingenommen hatte, bekam er das Gefühl, dass dies der Beginn vom Ende sei­ner Trostlosigkeit war. Er dachte buchstäblich »Was passiert hier mit mir?« und fühlte ein in­nerliches Zischen und Schäumen! Schon am 2. Tag hatte er Kartoffeln geschält, als seine Frau nach Hause kam. Solch einen Tatendrang hatte er früher nicht, da brauchte es schon ei­nen schriftlichen Merkzettel und die Wahr­scheinlichkeit, dass er tatsächlich der Plan umsetzen würde, war gering. Willem fühlte sich wie neugeboren und fing an, allerlei kre­ative Dinge zu tun, die er schon immer einmal hatte machen wollen, aber wozu er nie die Willenskraft gehabt hatte, wie zeichnen und Bildhauer-Arbeiten. Das Gras wirkte bei ihm wie eine Art Wundermittel, das ihn seine eige­ne Situation aus einem völlig anderem Blick­winkel sehen ließ. Mediweed1 Im Garten wurden nun zwei große Kübel hin­gestellt und darin ein paar Cannabispflanzen für die eigene zukünftige Öl-Produktion ge­setzt. Denn eine Zukunft, das konnte er sich auf einmal zum ersten Mal in seinem Leben vorstellen. Früher fühlte er sich als Abschaum der Welt und sah überall dunkle Wolken sich über ihn zusammenbrauen. Jetzt zeichnet er ineinander geschlängelte Fantasiewesen, Blumen und Symbole. „Cannabis macht, dass ich jedem Strich meiner Zeichnung Tiefe ge­ben kann", versucht er mir zu erklären. „Es ist gerade so, als ob ich jeden Strich nun auch von der Seite malen kann." Mediweed2 Willem hat eine neue Skulptur gefertigt und zeigt mir eine Art Würfel. Wie man ihn auch dreht und wen­det, die Figuren laufen endlos weiter über den Stein. Ein Verdampfer wurde zum Rabattpreis angeschafft, denn dieser Rolls Royce unter den Vaporizern spart enorm viel Geld für die Anschaffung von Cannabis. Noch kauft die Fa­milie ihr Gras teuer im Coffeeshop, aber dem­nächst steht die eigene Ernte an. Beide Söhne von Willem „verdampfen" oft zusammen da­heim in geselliger Runde. Sie haben verein­bart, nur am Abend oder am Wochenende Can­nabis zu konsumieren. Tagsüber ausdrücklich nicht und vor allem nicht während der Schul­zeit. Beide Söhne sind sehr erfolgreich in der Schule und über ihren »neuen« Vater sehr glücklich. „Er ist jetzt viel ruhiger geworden und ich kann nun mit ihm reden, er ist einfach ein normaler Mensch!" Willem erzählt ergrei­fend, dass er sich manchmal noch an seinen neuen Geisteszustand gewöhnen muss. Er kann sich ab und zu über die verlorenen Jahr­zehnte und Menschen wie seinen Hausarzt aufregen, die ihn lieber »einfach« todkrank mit Medikamenten vollpumpen, als akzeptie­ren zu wollen, dass Cannabis für ihn medizi­nisch wirkt. Willem nimmt jetzt 2-3 Tropfen Öl am Tag. Er nimmt sie erst am späten Nachmit­tag und kurz vor dem Schlafengehen ein, da er tagsüber nicht unter Cannabiseinfluss Au­tofahren möchte. Beim Abschied ergreift sei­ne Frau meine Hand und sagt: „Danke, dass du mir meinen Mann zurückgegeben hast." Das berührt mich dann emotional sehr! In der Tora steht geschrieben: Wer einen Menschen rettet, rettet die ganze Welt. Wernard Bruining Mediweed3 SSRI`s (Selective Serotonin Reuptake Inhi­bitor), wie Prozac, Cipramil, Seroxat, Fluctin, Lexapro und Paraxotine werden bei Depres­sionen verschrieben. Sie haben aber Neben­wirkungen wie Aggressionen, Mord- und Selbstmordneigungen. Diese treten bei 10% der Patienten auf. Heute wird geschätzt, dass etwa 25 000 »erfolgreiche« Selbstmorde in der Zeit von 1987-1995 auf das Konto von Antidepressiva gehen, maßgeblich durch das Präparat Prozac! In Amerika wird immer mehr ein Bezug zwi­schen solchen Medikamenten und unerklär­baren Ausartungen sinnloser Gewalt, so wie die von Amokläufern an den Schulen, gese­hen. Wir sollten uns fragen, wie es dazu kom­men kann, dass immer öfter junge Menschen durchdrehen und andere brutal töten? Könnte es nicht mit der Tatsache zusammenhängen, dass potenzielle Täter erst brav ihre Pillen schlucken müssen, bevor sie das Haus verlas­sen dürfen? Quellen: Google; Prozac VPRO Noorderlicht Weitere Infos unter: www.mediwiet.nl  

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