Mediweed - Asperger Syndrom | Hanfclub

Mediweed - Asperger Syndrom

Jul 17

Mitsz leidet unter dem Asperger-Syndrom, einer autistischen Störung. Sie ist nach dem österrei­chischen Kinderarzt Hans Asperger benannt, der diese Krankheit 1944 als erster beschrieb. Das Krankheitsbild, wie es Asperger beschrieben hat, kennzeichnet einen Menschen, der nur schwach einfühlsam ist und eingeschränkt über soziale Fähigkeiten verfügt. Gleichzeitig besitzt der Pati­ent oft die Gabe, bestimmte Fähigkeiten besonders stark auszubilden. Im Gegensatz zu anderen autistischen Erkrankungen zeichnet Asperger-Patienten oft eine normale, ja zum Teil sogar über­durchschnittliche Intelligenz aus. Hans Asperger nannte diese Kinder deshalb oft »kleine Profes­soren«. Er war davon überzeugt, dass sie ihren Fokus und ihre ausgeprägte Intelligenz im späteren Lebensalter gut brauchen könnten, um sich zu hochwertigen Spezialisten zu entwickeln. Tatsäch­lich entwickelte sich einer seiner Patienten zu einem Professor der Astronomie!

Mitsz ist in den Niederlanden ein Spezialist für die Herstellung von frischen Fischködern (mit Hanfsamen) geworden und publiziert re­gelmäßig in Fachzeitschriften (oder im Inter­net unter karperwereld.nl), die sich mit dem Thema „Angeln" beschäftigen. Mitsz rief bei MediWeed an und mir fiel auf, dass er sich überdurchschnittlich gut verbal ausdrückte. Er selber nennt Asperger eine Degenerations-Krankheit, wobei hohe Intelligenz meist ge­paart mit einem schlechten körperlichen Zu­stand einhergeht. Er selbst leidet an einem deformierten Rücken und schlechten Zähnen. Als Grund für seinen Anruf nannte er, dass er nun schon über 24 Jahre lang allerlei Pillen schluckte und immer kränker davon werde. Er erzählte mir auch, dass er Cannabis als Me­dizin gebrauche und es dazu rauchen würde. Doch dabei empfand er die relativ kurze Wir­kungsdauer sowie die jedes Mal hohen An­schaffungspreise für das Gras als sehr nach­teilig.

Ich schickte ihm daraufhin zum Probieren ein Fläschchen Marijuana-01. Mitsz war begeistert von dem Öl und wir verabredeten uns zu einem Interview im Amsterdamer Bijlermeer. Dort wohnt er gemeinsam mit seinem Sohn Loek in einem typischen Männerhaushalt. Eine Katze lag träge auf der Fensterbank über einer lau­fenden Heizung, schien zu dösen und machte den Eindruck, als würde sie jeden Moment dort herabfallen ... Mitsz erzählte, dass er als Kind still, zurückgezogen und mega-sensibel gewesen war. Damals wohnte er in Arnheim und Nimwegen. Er hatte keinen Kontakt zu Gleichaltrigen und bekam von denen immer zu hören, dass er sich viel zu altklugverhalte. Sie mieden ihn.

Zwar wurde bei ihm ein hoher IQ (von 127 bis 134) gemessen. Normal ist ein IQ von etwa loo. Für einen Autisten be­steht die Welt aus unharmonischen Klängen, Farben, Gerüchen und Eindrücken. „Wenn ich mich auf den Leidseplein setzte, lag ich 10 Mi­nuten später zusammengekauert auf dem Bo­den und deckte mir dabei mit meinen Händen die Augen und Ohren zu. Ich wurde verrückt von alldem, was um mich herum geschah und kann sogar bei schrillen Geräuschen mit einer bestimmten Frequenz ohnmächtig werden", erklärte Mitsz mir. Ein Autist kann deshalb auch meist schlecht Gesichtsausdrücke in­terpretieren, altes erscheint ihm dann heftig übertrieben. Darum ist man als Autist dann auch das ideale Opfer für das »normale, grau­same Raubtier Mensch«, wie er es nennt. Das war sein ganzes Leben lang so: Immer gejagt von Gleichaltrigen, was beim Autisten noch stärker dazu führt, sich in sich zu kehren, aber auch heftige Gefühle von Angst, Wut und Selbstmordneigungen weckt. Sie sind gefan­gen in einer Art von verängstigtem Zwang und werden so stark von ihren Gefühlen überwäl­tigt, bis sie sich schließlich wie gefangene, ängstliche Kaninchen zusammenkauern und irgendwann vollgequatscht werden.

Die einzige Droge oder Medizin, die ihm half sich besser zu fühlen, war Cannabis, das er im Alter von 13 Jahren zum ersten Mal rauchte. Er entdeckte mit 16 seine Leidenschaft fürs Ko­chen, die bis heute anhält. Er landete schließ­lich in Amsterdam und diese Umgebung war gleich besser für ihn. Amsterdam ist vielsei­tiger, es laufen allerlei merkwürdige Typen durch die Gegend und Mitsz passte gut dazu. Endlich wurde er nicht mehr auf Anhieb wie ein Dorftrottel behandelt, wie er es sein Leben lang gewohnt gewe­sen war. Er fand bei Verhaaf einen Job als Koch. Die Reste der Erste-Klasse-Mahlzeiten dufte er mitnehmen und verteilte sie an Amsterdamer Garküchen, wo er sich als freiwilliger Mitarbeiter engagierte. Er lebte in einem besetzten Haus, trug einen Iro. Mitsz lernte Angela, eine Engländerin kennen. Sie heirateten und gemeinsam bekamen sie einen Sohn, Loek. Es schien, als ob er ebenfalls an Asperger erkrankt sei. Mitsz Familienglück dauerte nicht lang, denn Angela starb 1999, mit

nur 31 Jah­ren, an Krebs. Angelas Mutter ist eine ideale Schwiegermutter, sie kommt mindestens zweimal jährlich bei Mitsz und ihrem Enkel zu Besuch und raucht dann den ganzen Tag fette Joints. Das macht sie schon ihr Leben lang in der Öffentlichkeit und wurde deshalb wiederholt verhaftet. Doch das stört sie überhaupt nicht. Für Mitsz war das jedoch zu viel und er brach zusammen. Die Arzte hatten ihn Zeit seines Lebens mit Medikamenten vollgestopft, aber nun noch mehr! Zum einen Ritalin, mit den möglichen Nebenwirkungen wie Nervosität, Reizbar­keit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und/ oder Tics, des Weiteren Diazepam, das jedoch ebenfalls Nebenwirkungen wie Benommen­heit, Muskelerschlaffung, Gedächtnisverlust, Kopfschmerzen und Unwohlsein hervorrufen kann.

Oxazepam ist ein weiteres Medikament, das Mitsz verschrieben wurde. Es kann abhängig machen und Koordinationsstörungen wäh­rend des Laufens hervorrufen. Depressionen, Schwindel, Gewichtszunahme, Hautreakti­onen, Magen-Darm-Beschwerden, Müdigkeit und Verwirrtheit sind weitere Nebenwirkungen. Dann Prozac, das Magen-Darm-Beschwerden, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Benommen­heit, Schwitzen, Zuckungen, Zittern oder auch einen trockenen Mund hervorrufen kann, der wiederum schlecht für die Zähne ist. Zudem bekam er noch eine ganze Reihe Antidepres­siva. Die verschiedenen Medikamente wirkten manchmal einige Monate, danach nahmen die positiven Effekte schnell ab und die negativen Begleiterscheinungen nahmen zu.

Mitsz wurde letzt­endlich nur immer kränker und de­pressiver, bis er endlich den Ent­schluss fasste, seine Medikamenteneinnahme zu beenden. Er hatte inzwischen erkannt, dass es ihm mehr nutzte, stattdessen einen Joint zu rauchen, war sich aber gleich­zeitig unsicher, da Marijuana doch eine ge­fährliche Droge sein sollte. So zumindest wur­de es ihm von seinen Ärzten immerzu erzählt. Der Entzug von seinen Medikamenten fiel ihm schwer, Zittern, Schwitzen, Schlaflosigkeit waren die Folge und eine Zeit lang glaubte Mitsz, er hätte die mexikanische Grippe. Dann kaufte sich Mitsz ein Fahrrad, ernährte sich bewusster und gesünder, rauchte weniger Zi­garetten, rührte keinen Alkohol mehr an und fühlte sich langsam wieder besser. Das Ma­rijuana-Ol, das ich ihm gegeben hatte, half da­bei. Er wurde ruhiger, hatte weniger Schmer­zen in seinen Muskeln und im Rücken und spürte eine wohltuende Wärme. Zwar nahm er viel Öl ein, dreimal am Tag 5 Tropfen, aber er konnte endlich vier Stunden hintereinan­der durchschlafen. Mittlerweile sind es sogar 7 Stunden. Ich schlug ihm vor, die letzte Dosis kurz vor dem Schlafengehen einzunehmen. So wirken die Tropfen nach meiner Erfahrung etwa 5 Stunden. Mitsz probierte es aus und war begeistert von dem Resultat. Mehr noch, er ist nun in der Lage, wieder eigene Entschei­dungen zu treffen. Er verwendet das Mariju­ana-Öl auch für äußerliche Behandlungen. So behandelt er mit Erfolg je eine Hautstelle im Nacken, auf seinem Bauch und in seinem Mundwinkel.

Mitsz ist so zufrieden mit dem Öl, dass er es in Zukunft selber herstellen möchte. Ich hab ja schon darüber berichtet, dass wir von MediWeed zu Beginn die Menschen mit Öl ver­sorgen und ihnen dann später zeigen, wie sie es selber herstellen können. Man kann das Gras dafür in den Niederlanden aus der Apo­theke und dem Coffeeshop beziehen oder es selber anbauen. Mitsz hatte sich also für den Eigenanbau entschieden und meinte, dass er nun gleichzeitig noch ein neues Hobby habe. Er rief daraufhin bei seiner lokalen Polizeista­tion an, erzählte kurz seine Geschichte, be­richtete über seine Anbaupläne und bekam zu hören, dass er, solange er nicht mehr als 5 Cannabispflanzen anbauen würde, in Ruhe gelassen würde. Ruhe, das ist genau das, was Mitsz braucht. Stolz zeigt er mir seine Pflanzen, die er unter einer LED-Lampe gezogen hat.

Im nächsten Jahr möchte er draußen im Garten hinter den Haus Outdoor probieren. Ich empfehle ihm, gleich Autofloweringsorten zu nehmen. Die gehen gleich in die Blüte, bleiben klein und fallen weniger auf. Nun möchte Mitsz dabei behilf­lich sein, auch die Mediweedsache voranzu­treiben, indem er über seine Erfahrungen mit Marijuana-Öl berichtet. Im Internet schreibt er darüber in seinem »Tagebuch eines Marijua­na-Öl-Users« auf der Seite hetjointjedraaien.

nl. Auch in der Wett der Angler hat Mitsz die medizinische Verwendung von Cannabis pu­blik gemacht. Verschiedene Angler gaben an, dass sie auch hin und wieder Cannabis konsu­mieren. Das hilft ihnen dabei, sich besser zu entspannen und zu konzentrieren.

Das Hanfsamenöl ist eines der gesündesten Lebensmittel überhaupt. Es enthält alle es­sentiellen Aminosäuren, die ein

Mensch braucht, um gesund zu bleiben. Diese kann der Körper selber nicht produzieren und sie werden meistens durch den Verzehr von Fisch oder Fleisch aufgenommen. Nun hängen an Fisch und Fleisch aber viele negative Faktoren. Fisch ist stets mit Schwermetal­len wie Quecksil­ber und anderen Giften belastet und die weltweiten Be­stände schrump­fen wegen Überfi­schung dramatisch.

Die Viehzucht ist der größte CO2 Verursacher der Welt, wobei die Produktion eines Kilos Fleisch io Kilo Landbauprodukte erfordert. Die Probleme der weltweiten Lebensmittel­versorgung und der Klimaveränderung durch die Zunahme von CO2 wären auf einen Schlag gelöst, wenn die Menschheit sich vegetarisch ernähren würde. 5 % Hanfsamenmehl machen aus einfachem Weizenmehl eine vollwertige Nahrung. Von Buddha wird behauptet, dass er 7 Jahre lang fastete und dabei nur Naturreis und jeden Tag einen Teelöffel Hanfsamen zu sich nahm. Hanfsamenöl ist auch ein ultima­tives Öl für die Hautversorgung. Einige Teelöf­fel voll in ein warmes Bad gegeben, machen eine babyweiche Haut. Ich habe aus eigener Erfahrung festgestellt, dass ein Esslöffel voll der Mischung: i Gramm pures Marijuana-Öl auf 50o ml Hanfsamenöl für die Haut und die Verdauung Wunder bewirkt.

Mitsz hat mittlerweile seinen von manns­hohen Brombeersträuchern überwucherten Garten urbar gemacht, allerlei Gemüse ge­zogen und natürlich auch ein paar Cannabis-pflanzen angebaut ...

Next Post Previous Post