Hanf – Diesel in der Growbox

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Seit einigen Jahren erfreuen sich die leicht auf- und wieder abbaubaren Grow-Zelte im In­doorbereich ständig steigender Beliebtheit. Ob HomeBox von Eastside Impact, die Grow-box aus Frankfurt, Dark Room von Secret Jardin, die Greenbud-Box oder andere, die Aus­wahl der Anbieter wird immer größer. Mittlerweile gibt es auch immer mehr Modelle dieser praktischen Schränke, angefangen von einem kleinen Stecklingsschrank bis hin zu einem Growraum von der Größe eines großen Zimmers.

Wir haben ein Date in der Schweiz und wol­len einen Indoorgrower treffen, der mit solch einer Box arbeitet. Es ist Sonntag, der 1. Au­gust, der National-Feiertag in der Schweiz, in der Ferne hört man noch die letzten Knaller, die vom Abend zuvor übrig geblieben sind. Am Nationalfeiertag wird mehr Feuerwerk in die Luft geblasen als an Sylvester! Draußen herrscht bombastisches Sommerwetter, es ist über 3o Grad heiß. Zusammen mit unserem französischen Dolmetscher sind wir auf dem Weg zu La Taupe (franz. für: der Maulwurf). Wir halten an einem Marktplatz, parken das Auto und laufen um die Ecke, wo La Taupe, zu­sammen mit seiner Freundin, im ersten oder zweiten Stock eines Mietshauses wohnt.

Es sind einige Freunde zu Besuch und es herrscht eine fröhliche Atmosphäre, als wir das Wohnzimmer betreten. Ein großer Bild­schirm überträgt gerade die Leichtathletik EM. Wegen der Hitze stehen die Fenster weit offen. Wir werden freundlich willkommen ge­heißen und bekommen sogleich ein Glas eis­kalten Champagner serviert. Nicht schlecht — was für ein angenehmer Luxus! Nach ein paar Minuten steht La Taupe auf und zeigt uns den Raum, in dem seine Growbox steht. Es ist noch heißer im Raum, aber das ist auch kein Wun­der, angesichts der brennenden Lampen und der extremen Außentemperaturen. So halten wir es nicht allzu lange darin aus, schießen einige Fotos und machen das Interview lieber im Nebenzimmer.

grow! La Taupe, wann und wie kamst du zum ersten Mal mit Cannabis in Berührung?

La Taupe: Damals ging ich noch zur Schule. Je­mand hatte einen Joint dabei und ich bekam ihn auch angeboten. Es war ein spannendes Erlebnis …

grow! Hast du beim ersten Mal sofort eine Wirkung gespürt?

La Taupe: Nein, beim ersten Mal habe ich nicht viel von der Wirkung des Joints gemerkt. Danach habe ich zwei oder drei weitere Male Cannabis geraucht und immer nur wenig am Joint gezogen. Ich habe mich da nicht getraut, den Rauch tief zu inhalieren. Dann traf ich jemanden, der besonders gute Qualität am Start hatte. Ich zog zum ersten Mal heftig am Joint und plötzlich war ich sehr breit … (er gr­inst dabei über beide Ohren). Seitdem konsu­miere ich regelmäßig Cannabis.

grow! Hast du damals Gras oder Haschisch geraucht?

La Taupe: Zu dieser Zeit wurde in meinem Um­feld Haschisch geraucht. Gutes Gras war nicht verbreitet.

grow! Wie kamst du dann dazu, einen Indoorgarten anzulegen?

La Taupe: Das hatte zwei Gründe. Zum einen möchte ich nicht vom Schwarzmarkt abhängig sein. Da weiß man nie genau, welche Quali­tät man bekommt oder wie das Gras behan­delt wurde. Zum zweiten bessere ich damit mein Einkommen auf. Ich habe zwar einen Ar­beitsplatz und arbeite körperlich hart. Leider ist der Job nicht gut bezahlt. Das Leben in der Schweiz ist nicht billig, und wer nicht am Exi­stenzminimum leben möchte, braucht schon ein paar Extra-Fränklies. Zudem ist der Indoo­ranbau nicht kompliziert und es macht Spaß zu sehen, wie die Blüten heranreifen.

grow! Wie lange betreibst du diese Anlage jetzt?

La Taupe: Seit eineinhalb Jahren arbeite ich damit.

grow! Du hast also von Anfang an mit dem Grow-Zelt gearbeitet?

La Taupe: Ja, gleich von Beginn an.

grow! Warum hast du dich für eine Grow-Box entschieden?

La Taupe: Ich habe mir eine Box in der Größe von 3 x 3 Meter gekauft. Der Aufbau ist kinder­leicht und auch die einzelnen Elemente der Anlage, wie Lampen, Filter und so weiter las­sen sich schnell montieren. Die Box ist abso­lut lichtdicht. Wenn das Zelt geschlossen ist, dringt kein grelles Licht nach außen. Ich woh­ne hier zur Miete. Bei der Verwendung der Box brauche ich keine Löcher zu bohren oder Folie an die Wände zu kleben. Zudem kann ich die ganze Anlage schnell wieder verschwinden Lassen.

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