Hanf – Microgrowing mit Energiesparleuchtmittel

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In den vergangenen Jahren konnte man immer wieder über Energiesparlampen lesen. Dabei hat sich in vielen Fällen die zweitbeste Variante durchgesetzt. die aufgrund ihrer gebogenen Form nicht so effektiv sein kann wie die in diesem Growreport eines niederländischen Freundes beschriebenen Leuchtstoffröhren (im Folgenden CFL-Röhren genannt).

Die meist genutzten CFL-Leuchtmittel im Pflanzenanbau haben eine Leistung von 125- 250 Watt, das Glas, in dem das Gas fluoresziert ist, ähnlich wie eine herkömmliche Energiesparlampe, zu einem oder mehre­ren „U“s gebogen. Das hat den Zweck, in Wohnräumen die geringe Tie­fenwirkung der CFL-Leuchtmittel auszugleichen, allerdings wird das vor­handene Licht durch diese Form nicht mehr gleichmäßig im Raum verteilt, die Randbereiche sind viel schlechter ausgeleuchtet als der Bereich direkt unter der Lichtquelle. Diese Lampenform wurde so ursprünglich auch für Wohn, nicht für Pflanzräume, konzipiert.

Die mangelnde Ausleuchtung der Randbereiche fällt in einem Wohnraum nicht besonders auf, denn man kann einen 20 m2 großen Raum für das menschliche Auge mit 11 Watt ausreichend beleuchten. In einem Pflanz­raum ist die schlechtere Ausleuchtung der Randbereiche jedoch ein Problem, das durch die Verwendung gebogener Leuchtmittel hervorgerufen wird. Der mittlerweile vom Markt verschwundene Hersteller „Maxxgrow“ hatte vor sieben Jahren die ersten so genannten „Energiesparlampen“ für Heimgärtner entwickelt, obwohl zu diesem Zeitpunkt bereits eine leistungsstarke CFL-Röhre auf dem Markt war, deren Ergebnisse die aller „gebogenen“ CFLs weit übertraf: Die Philips Master Reflex, später in Growshops mit Halterung für viel Geld als „Spektrum-Reflex“ angebo­ten, gab es damals schon für mit einem speziellem Spektrum blühende Pflanzen.

Zwar erzeugen gebogene CFLs das Gleiche, für Pflanzen geeignete Licht-spektrum wie die Röhren, allerdings ist die Tiefenwirkung sehr schlecht, gute Blüten bilden sich nur in den oberen vierzig Zentimetern. Diese U-Form sieht zwar toll aus und kommt optisch den effektiven Hochdrucklampen sehr nah, ist aber für Pflanzräume nicht so geeignet wie die gerade, nicht gebogene, altbewährten CFL-Röhre, weil nur direkt unter dem Leuchtmittel ausreichend Licht für Pflanzen vorhanden ist.

Röhren hingegen verteilen das Licht gleichmäßig über die gesamte Pflanz­fläche. Ein Beispiel: Um eine 1,2 m2 Homebox zu beleuchten braucht man entweder mindestens eine 400 Watt Hochdruckdampflampe oder auch acht CFL-Röhren mit entsprechendem Blühspektrum, die eine Leistung von 270 Watt aufweisen. Würde man eine 250 Watt Energiesparlampe in die gleiche Box hängen, so würde diese nur den zentralen Bereich von circa 70×70 Zentimeter beleuchten. Man bräuchte also mindestens zwei dieser Leuchtmittel, um annährend die Ergebnisse zu erzielen und die Energieersparnis wäre dahin. Deshalb machen auch die Doppelreflek­toren für Energiesparleuchtmittel wenig Sinn: Sie gleichen zwar die schlechte Verteilung aus, brauchen aber zwei Leuchtmittel und sparen so keine Energie.

Wenn schon mit weniger Licht gearbeitet wird, dann doch bitte bei optima­ler Verteilung des ohnehin schon knappen Lichts. Wäre ein solch dickes CFL-Leuchtmittel auch nur ansatzweise effektiv, so hätten es die nieder­ländischen Kommerz-Gemüsebauern schon längst für sich entdeckt. Die arbeiten aber weiterhin mit herkömmlichen Natriumdampflampen oder manchmal eben auch mit den im folgenden Report beschriebenen CFL-Röhren, die im Fachhandel unter dem Namen „T5″ oder „Duo Flor“ ange­boten werden. Diese im Growshop relativ neuartigen Leuchtmittel mit speziellem Reflektor gibt es für Wuchs und Blüte in unterschiedlichen Stärken. Bei guten Bedingungen kann man mit diesen Röhren ein genau­so gutes Gramm-Watt Verhältnis wie bei Hochdruckleuchtmitteln erzielen, ganz ohne Hitzeprobleme, selbst wenn es im Sommer draußen mal ein bißchen wärmer ist.

Mutterpflanzen und Stecklinge wurden in den Niederlanden schon seit den 1970er Jahren mit CFL-Röhren (Philipps, Modell No.77, Cool White, 6400 Kelvin) beleuchtet, das ist für unser Auge ein helles weiß und bietet Pflanzen alles für ein gutes Wachstum und eine schnelle Wurzelbildung.

Anders als beim Wachstum, wo die optimale Wellenlänge 6400 Kelvin beträgt, benötigt eine Pflanze zur Blütenbildung ein Licht in einer anderen Wellenlänge (2100-2800 Kelvin), für unsere Augen ein rötlich-gelbes Licht. Vor knapp 10 Jahren wurde von Philipps eine speziell für das Ausblühen von Pflanzen entwickelte CFL-Röhre entwickelt, durch die auch der Anbau von Hanf in ein neues Licht gerückt wurde: Anfangs vom Hersteller unter dem Namen „Spectrum-Reflex“ als Set mit 8 x 36 Watt Leuchtstoffröhren angeboten, bieten mittlerweile eine ganze Reihe anderer Anbieter unters­chiedlich starke und große

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